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Plattdeutsche Ausdrücke aus Ahden

Hier könnte in Zukunft eine Art Übersicht über plattdeutsche Begriffe aus Ahden mit der jeweiligen neuhochdeutschen Übersetzung entstehen. Dazu bräuchte ich jedoch Unterstützung von Ahdener Einwohnern, die das Plattdeutsche noch beherrschen. Man könnte vielleicht auch einige plattdeutsche Gedichte und Erzählungen von Frau Renkert auswerten oder wörtlich wiedergeben, wenn Ihre Nachkommen nichts dagegen haben. Ich würde mich über jede Unterstützung bei der Erstellung der Seite freuen.

Ralf Schumacher

ächtern: hinten

affmaeirn: verdrängen

Ägendäiner (hochdeutsch: Augendiener): Schönredner, Schleimer, nicht authentische Person

Berre: Bett

Bikke: Bach

Biuer: Bauer

Biuk: Bauch

biuten: draußen

Blagen: Kinder

Blernkumps: Rotkohl

Bluttentante: Hebamme

Bruggepott: Kessel, der über dem offenen Feuer hing und zur Zubereitung verschiedener Gerichte genutzt wurde

Bükksen: Hosen

Burst: Brust

Däok: Tuch

dert maken: töten

dirsken: dreschen

Disk: Tisch

draeiwen: jagen

dreggen: wenden

druige: trocken

duister: dunkel

Eggerchirl: Eigelb

faken: oft

Figgeleinschtreiker (hochdeutsch: Fiedelstreicher): leichtfüßiger bzw. fauler Mensch, Lebemann

floiten: pfeifen

Foite: Füße

Frugge: Frau

Fursk oder Furschk: Frosch

Gaier: Euter

Giul: Pferd

haersk: heiser

Hierwest: Herbst

Himmeltn: Himbeere

Himet: Hemd

höggen: Heu machen

Höllkentäppken: Schäl- oder Kartoffelmesser (umgangssprachlich "Pittmesser")

Holt: Wald

Iften: Erbsen

Irweltn: Erdbeeren

irwen: eben

Joppe: Jacke

Kawel: Käfer

Kögge: Kühe

Köppken: Tasse

Kreutlaken: Tischdecke

küern: sprechen

late: spät

Mierke: Milch

Muichempel: Ameise

niggeligg: neugierig

niu: jetzt

Noumiddag: Nachmitttag

Roehe bzw. Röhe: Hund

Saeipel: Zwiebel

Schapp: Schrank

Schelegierste: Graupe

schennen: schimpfen

schmaierg: schmutzig

schmoiken: rauchen

Schtert: Schwanz

Schtickebern: Stachelbeeren

Schticken: Streichholz

schtürn: fallen

Schüddel: Wischtuch

Schüere: Scheune

Schwippe: Peitsche

Siddel: Zettel

soite: süß

tiegen: neben

Tiewen: Hündin

Trekke: Schublade

trügge: zurück

tüssken: zwischen

twiers: quer

ümmesüss: umsonst

ürwel: übel

Unnermürksel: schwächliches Tier (z. B. Ferkel)

Urwen: Ofen

vandage: heute

Vühle: Vögel

wäier: unser

Wennewurm: Maulwurf

Wiällmeot: Übermut

Wierg: Weg

Wikke: Woche

Wiesbärm (hochdeutsch: Wiesenbaum): lange Stange (ca. 4 m), die auf den beladenen Heuwagen gelegt und festgezurrt wurde, um zu verhindern, dass das Heu vom Wagen geweht wird

 

Ralf Schumacher

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