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Urkundenauszüge und Regesten zur Geschichte von Ahden

 

Erklärungen:

[...] = Ergänzungen von meiner Seite

Kursivschrift = Originaltext

 




zwischen 826 und 876: Ein Baldric übergibt alles, was er an Besitz in Tindeln und Schwafern hat, sowie jeweils einen Hof mit der darauf lebenden Familie in Ahden, Keinsetha und Wulfgangri an das Kloster Corvey. Als Zeugen der Schenkung treten Asic, Reinwerk, Houlf, Huelp und sieben weitere Personen auf (Tradidit Baldric in Tyndeldi quidquid ibi habuit, in Adane mansum I cum familia, in Keinsetha similiter, in Wulfgangri similiter, item in Scieferan quidquid ibi habuit. Testes: Asic, Raynwerc, Houlf, Huelp et alii VII").

Standort der 1479 verfassten Abschrift der Handschrift: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Abschrift: Msc. VII 5209, S. 17-34 (Traditiones Corbeienses)

Text ist abgedruckt in: Klemens Honselmann (Hrsg.), Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey, Teil 1 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Band 10, Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung, Band 6), Paderborn 1982

 






1177: Bischof Evergis von Paderborn bestätigt dem Kloster Willebadessen unter anderem zwei Höfe in Ahden (Adenen), die dem Kloster zuvor von Herburgis übergeben wurden.

Standort der Urkunde: Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.

Archivsignatur der Urkunde: 1177.00.00

Urkunde ist abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band II: Regesta historiae Westfaliae. Accedit Codex diplomaticus, C  Nr. 391

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ulrike Stöwer (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.: Die Urkunden bis zum Jahr 1500 (Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens, Neue Folge, Band 14). Münster 1994, Nr. 4






1211: Bischof Bernhard III. von Paderborn, Domprobst Wolrad, Domdechant Johannes und das ganze Domkapitel bekunden, dass ein Gläubiger namens Johannes zur Errichtung eines Hospitals für Kranke und Pilger in Paderborn unter anderem drei Hufen im Umfang von 100 Morgen und einen Hof (unam domum) in Ahden (Adene), von dem als Zehnt an den Klosterspeicher 10 Spiekermalter Gerste und Hafer gezahlt werden, erworben und der Kirche als Stiftung übergeben hat.

Standort der Urkunde: Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.

Archivsignatur der Urkunde: 1211.00.00

Urkunde ist abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IV: Die Urkunden des Bistums Paderborn vom Jahr 1201-1300, Nr. 47

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ulrike Stöwer (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e.V.: Die Urkunden bis zum Jahr 1500 (Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens, Neue Folge, Band 14). Münster 1994, Nr. 5






Um 1230: Ein Hof in Ahden wird erwähnt.

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band VII: Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom Jahr 1200-1300, Nr. 468






1240: Der Domprobst Volrad überträgt dem Kloster Gokirche oder Gaukirche in Paderborn unter anderem die bisher an den Vasallen Johannes von Brakel verlehnten Güter in Ahden (bona in Aden), die dieser dem Kloster von seiner Seite bereits geschenkt hat.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Kloster Gaukirche oder Gokirchen, U. 6

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IV: Die Urkunden des Bistums Paderborn vom Jahr 1201-1300, Nr. 292






1278: Die Äbtissin Ermgard von Böddeken setzt die Leistungen des Konrad von Buriglere für eine Hufe genannt Wittemannes in Ahden (Mansus in Adene Wittemannes) fest, für die er ein Schaf (ovem), ein männliches Lamm (agnum), ein Schwein (porcum) und zwei solidos Petri geben muss (solvet), für zwei weitere [verlassene?] Hufen in Ahden (In Adene II mansi), für die er vier solidos Petri, zwei Schafe mit männlichen Lämmern (duas oves cum agnis) und zwei Schweine (II porcos) geben muss und für weitere Besitzungen in der Umgebung des Ortes Buriglere. [Außerdem eventuell noch eine curia in der villicatio Borchlere]. Buriglere [oder Borchlere] lag nahe unter der Wewelsburg im Almetal. Ein großer Garten dort wurde um 1874 noch "der Borgler" genannt.

Standort der Kopie der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Kopie: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken (HS 44/45), Bl. 6v

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IV: Die Urkunden des Bistums Paderborn vom Jahr 1201-1300, Nr. 1509







1285: Der Edelherr Berthold von Büren der Jüngere überträgt mit Zustimmung seiner Ehefrau Ermgard und seines Sohnes Berthold seine Erbgüter in Ahden dem Kloster Holthausen bei Büren zur Stiftung einer Memorie.

Urkunde ist abgedruckt in: Johannes Graf von Bocholtz-Asseburg: Asseburger Urkundenbuch. Teil I, Hannover 1876, Nr. 434

Regest ist abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IV: Die Urkunden des Bistums Paderborn vom Jahr 1201-1300, Nr. 1841






1298: Dietrich von Volmerstein tauscht von Friedrich von Hörde verschiedene Besitzungen in Vellwig, das hinterlassene [?] Haus (domus) des Heinrich von Ahden (Henrico de Adene) in Ahden (in Adene) und andere Besitzungen an anderen Orten gegen den Zehnt in Einecke ein.

Standort der Urkundenabschrift aus dem 14. Jahrhundert: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkundenabschrift: Msc. VII 6107, S. 53-54 (Kopiar des Klosters Soest-Paradies)

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band VII: Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom Jahr 1200-1300, Nr. 2505






1298: Dietrich von Volmerstein genehmigt den Verkauf des von ihm lehnrührigen Zehnten in Einecke und Eineckerholsen seitens des Dietrich von Honrode an das Kloster Paradies, nachdem er durch das hinterlassene [?] Haus (de dome) des Heinrich von Ahden (Henrico de Adene) in Ahden (in Adene) und andere Besitzungen entschädigt worden ist.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster (?)

Archivsignatur der Urkunde: Kloster Paradies, Nr. 53 a

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band VII: Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom Jahr 1200-1300, Nr. 2507






1300 bis 1450: Das Kloster Böddeken besitzt ein Gut zweiter Ordnung im oberen Ahden. Werner Redinchus besitzt erst einen Acker von vier Morgen (Mansen) in Ahden, der Buhoff genannt wird. Später erhält er dann das Grisen-Möllengut von seinen Verwandten, den leiblichen Brüdern und Priestern Grisen, die das Gut in Pacht vom Kloster Böddeken übernommen hatten. Das Gut wurde erst Möllengut genannt, da auf einem Acker des Gutes eine Mühle stand, die die Grisen-Brüder wohl noch bewirtschafteten. Dann erhielt das Gut aufgrund seiner Besitzer den Namen Grisen-Möllengut. Später bildet sich auch der Name Kluys-Gut aus, da die beiden Brüder an der Stelle eines alten Inklusoriums eine neue Klause errichteten. Es ist allerdings anzunehmen, dass dieses Kluys-Gut nicht identisch mit dem Grisen-Möllengut war. Vielmehr wird es wohl ein Teil des gesamten Gutskomplexes gewesen sein. Mit dem Übergang der Güter auf Werner Redinchus oder Kedinghusen taucht in Urkunden auch der Name Redinchus-Gut auf. Werner Redinchus verzichtet letztendlich zugunsten einer Memorie für seine Familie auf das Recht an dem obigen Gut und an anderen Gütern und übergibt das Anwesen Borchlen, das Redinchus-Gut (Redinckhus-Gud) genannt wird, wieder dem Kloster Böddeken. Das Hauptareal des Gutes liegt zwischen der Alme und der Kluskapelle. Daneben hat man Schafställe und einen neuen Kornspeicher gebaut. Alles, was zum Gut gehört, wird einem oder manchmal auch mehreren Bauern verpachtet. Der Gutskomplex setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen: Zum einen aus dem Inklusorium beziehungsweise der Kluse oder Kapelle, die auch Marienstein genannt wird. Das Inklusorium verwaltet und besitzt zwischenzeitlich ein Johannes Rode aus Geseke, nachdem er eine Vollmacht des Priors von Böddeken erhalten hat. Neben dem Inklusorium gehören zu dem Gut noch zwei Areale von je zwei Joch, von denen das eine der Klusenkamp und das andere der Möllenhof genannt wird. Zum Möllenhof gehört die oben angesprochene Mühle. Des weiteren gehört zum Gut ein Areal Kotstedde oder auch Vor der Möllenbecke genannt, das zwischenzeitlich ein de Kale bewirtschaftet. Weiterhin nah am Wasser gelegen ein Areal, zu dem über 40 Joch Acker gehören und das zwischenzeitlich ein Hermann Hencken für 9 Scheffel Roggen, Hafer und Gerste bewirtschaftet. Außerdem gehört zum Gut noch der Hof, der Grisenhof genannt wird und den zwischenzeitlich ein gewisser Tymp bewirtschaftet. Der Hof liegt bei dem Tyge, mit anderem Namen Waldemeyne. Dazu gehört auch der Bach Alme, genannt Möllen[...], neben dem Inklusorium. Als letztes gehört zum Gut noch ein Areal zwischen dem Noppenshuyshof und dem Sankt-Kilianshof. Alle diese Areale haben das Recht, auf dem Friedhof zu beerdigen.

Standort der entsprechenden Urkundenauszüge: Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn

Archivsignatur der Urkundenauszüge: Studienfonds-Archiv Paderborn Pa 130, 3 Bl. 64v

Teile der Auszüge und Übersetzungen sind abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift 1999 Bd. 149, S. 247-261






1305: Die Brüder Volmar, Berthold und Ulrich von Brenken schenken der Kirche in Brenken einige Güter des verstorbenen Herdegen in Ahden (... quedam bona sita Adene quondam cuiusdam dicti Herdegen existencia, non tamen silvam ad ipsa bona spectantem, preter eciam locacionem apud colones bonorum eorundam, ...).

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. III G Nr. 1

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IX: Die Urkunden des Bistums Paderborn 1301-1325, Lieferung 1: 1301-1310, Nr. 403

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 49, Nr. 10






1311: Edelherr Simon zur Lippe bekennt, keine Vogteirechte an den Höfen des Klosters Liesborn (in hiis curtibus monasterio Lesbernensi pertinentibus, videlicet Lesbern, hospitalis) in Ahden (Adene), Sporke, Holenhorst und Gotingen zu haben.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Kloster Liesborn, Urk. Nr. 96

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch, Band IX: Die Urkunden des Bistums Paderborn 1301-1325, Lieferung 2: 1311-1315, Nr. 860






1318: Die Familie von Büren erhält von Braunschweig eine curia in Ahden als Lehen.

Urkundlicher Nachweis ist abgedruckt in: Hans Sudendorf: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Band I, Hannover 1859, S. 174






1328: Mechthild von Ahden (Mechteldis de Adene), Tochter der Richardis von Ahden (Richardis de Adene), verkauft Zustimmung der Söhne ihres Vaters Heinrich, Bruno und Matthias von Ahden (Henrici, Brunonis et Mathie, filiorum patrui mei) und der anderen Erben ihre Güter in Oberahden (bona mea seu eyn aneval nominatum ... in superiore villa Adene iuxta cimiterium) mit 10 Morgen Acker am Stregenberg, am Schattenweg, in der großen Mucht, in der kleinen Mucht und in der Ahdener Mark (unum iuger sub monte, qui dicitur Stregenberg, 2 jugera apud Schattenvegh, 2 in der groten Mucht, 2 in der littiken Mucht, 3 up de Edener marke schetet) sowie 1 Morgen Holtwasses juxta unam korrenwecht ... et proava mea bone memorie hec donavit, quod proprie dicitur to eyner morgengave, dem Conrad von Verne, Pleban in Brenken, ihrem Verwandten, unter der Bedingung, dass er dem heiligen Kilian super altare suum in Brenken jährlich und für alle Zeit ein Talent Wachs gibt. Da Mechthild kein eigenes Siegel besitzt, siegeln für sie der Presbyter Nikolaus von Verne und der Ritter Friedrich von Brenken. Als Zeugen treten unter anderem Matthias von Ahden (Mathias de Adene), Peter von Ahden (Petrus de Adene) und Dietrich (Thidericus) Screygere auf.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. III G Nr. 4

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 52, Nr. 23






1338: Die Brüder Eckbert, Conrad und Ludolf von Spiegel zum Desenberg verzichten zugunsten des Busdorfstifts in Paderborn (decano totique capitulo ecclesie sanctorum apostolorum Petri et Andree in Paderborne) auf ihr Eigentumsrecht an den Gütern in Ahden (in bonis sitis in Adene prope castrum Wyvelsborg), die ihr Lehnsmann Albert Cloyt (honestus famulus Albero dictus Cloyt) dem Kloster bereits verkauft hat.

Standort der Abschrift der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Abschrift: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 73

Weiterer Standort der Abschrift der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Abschrift: Msc. 1, Nr. 121, Bl. 97f.

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Joseph Prinz (Bearb.): Die Urkunden des Stifts Busdorf in Paderborn. 1. Lieferung: Urkunden 1036-1380 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXXVII: Westfälische Urkunden (Texte und Regesten) Band 1), Nr. 158

Regest ist zusätzlich abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 141, Nr. 119






1338: Der Knappe Albert Clot (Albero dictus Clot) schenkt dem Busdorfstift in Paderborn sein Gut in Oberahden (bonum meum in superiori Adene).

Standort der Abschrift der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Abschrift: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 72

Weiterer Standort der Abschrift der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Abschrift: Msc. 1, Nr. 121, Bl. 85

Urkunde und Regest sind abgedruckt in: Joseph Prinz (Bearb.): Die Urkunden des Stifts Busdorf in Paderborn. 1. Lieferung: Urkunden 1036-1380 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXXVII: Westfälische Urkunden (Texte und Regesten) Band 1), Nr. 159

Regest ist zusätzlich abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 142, Nr. 121






1342: Der Ritter Friedrich von Brenken und der Knappe Temme von Hörde teilen die väterlichen Güter unter Friedrich und Volmar, den Söhnen des verstorbenen Ritters Ulrich von Brenken, auf. Friedrich erhält das ganze Amt der Dorfschaft Brenken (totum officium villicationis in Brenken) und Volmar soll alle Güter in Rammeshusen, Schatenhusen, in Niederahden (nideren Aden) und in Upsprunge behalten.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. I G Nr. 1a

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 55, Nr. 34






1345: Der Knappe Walter genannt Sylekensoet und seine Frau Christina verpfänden ihren Gläubigern Anton Kaken und Heinemann von Itter sowie deren Ehefrauen Christine und Hadewygi ihre kleinen Zehnten (minutas decimas) in Graffeln, Ahden (Adene), Borchlere und Holthausen, que vulgariter aftom.

Standort der Kopie der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Kopie: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 2

Regest ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 148, Nr. 141






1347: Menricus Knakemurre von Ahden (Adene), seine Frau Kunigunde (Cunegundis), ihre Söhne Andreas und Heinrich (Henricus) und ihre Töchter Cunegundis, Lutgardis, Bertradis und Alheydis bekennen, dass sie kein Recht an den Gütern zu haben, die Beyrghhemmersgot genannt werden (in bonis dictis Beyrghhemmersgot). Weil der vorgenannte Menke und seine Familie die Priester und Brüder Johannes und Hermann von Warburg (fratres dictos de Wartberg) und deren Erben im Besitz dieser Güter gestört haben, versprechen sie, sich weiterer Besitzstörungen zu enthalten.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. XI A1 Nr. 6

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 57, Nr. 42






1351: Bei der Teilung des väterlichen Erbes erhält der Ritter Friedrich von Brenken das Amt zu Brenken und sein Bruder Volmar den restlichen Besitz mit Ausnahme des Hofes zu Ahden (Adene), der de Polhof genannt wird, und einigen anderen Gütern.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. I G Nr. 1

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 58, Nr. 48






1359: Der Knappe Menger von Graffeln und dessen Söhne Menger, Conrad, Friedrich, Bodo, Ludolf, Gottschalk und Volmer überlassen dem Edelherrn Berthold von Büren in einem Tauschgeschäft das Land, das sie unterhalb der Wewelsburg in Borchlere besitzen. Hierzu gehört auch ein visgarde auf dem Stote zu Ahden (to Adene).

Standort der Kopie der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Kopie: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 293

Regest ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 156 f, Nr. 177






1363: Dictus Knakemure et Herman Vynke, civis in Padeborne, concordantur de curia in Adene, id est dey berchof, et Herman retinebit.

Standort der Kopie der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Kopie: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 800

Regest ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 161, Nr. 190






1363: Andreas Knakemorre bekennt, dass er in einem Streit mit dem Paderborner Bürger Hermanne Vinke wegen des Hofes zu Ahden (Adene), der de Berchof genannt wird, in einem Vergleich auf alle seine Rechte an dem Hof verzichtet hat.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte Archivsignatur der Urkunde: Rep. XI A1 Nr. 11

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 63, Nr. 80






1363: Die Äbtissin Sophia von Böddeken weist ihrem Gläubiger, dem Ritter Friedrich von Brenken, eine Rente von 6 Schillingen aus dem Gut tor Grisen mollen zu, das zu dieser Zeit von Deppe Tokels zu Ahden bewirtschaftet wird (dat tor desser tid buwet Deppe Tokels to Adene), der die Rente von einer halben Mark bezahlen soll.

Standort der Kopie der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Kopie: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 737

Regest ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 161, Nr. 191






1363: Tileke Velborghe oder Belborghe in Ahden (to Adene) verkauft seinem Herrn Friedrich von Brenken erblich seinen Hof in Ahden (Adene), den er mit seiner Frau, der Tochter des Helmich, genommen hat (den ich hebbe mit mineme eliken wive ghenomen Helmighes dochter van Adene). Voraussetzung des Verkaufs soll sein, dass Tileke die Hälfte des Hofes noch solange behält, bis Friedrich von Brenken ihm 16 Mark Paderborner Währung gibt. Als Zeugen treten auf: Bertold Kalenberch, Heinrich von Etteln, Dreken Flans, Johan Knip und Heyneman Scrc.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. XI A1 Nr. 12
            
          
Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 65, Nr. 88






1364: Die Wewelsburger und die Davensberger Linie der Familie von Büren einigen sich darüber, dass die Davensberger im einem Tauschgeschäft den großen Hof in Ahden an die Wewelsburger abgeben.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Herrschaft Büren, Urk. 81

Hinweis ist abgedruckt in: Reinhard Oberschelp: Die Edelherren von Büren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung; Band 6), S. 57






1369: Die Brüder Bernhard, Heinrich, Johann und Simon von Büren beenden die Streitigkeiten mit dem Ritter Friedrich von Brenken und seinem Sohn Ulrich wegen einzelnen Landstücken und den damit verbundenen Rechten. In einem Vergleich wird festgelegt, dass die Edelherren von Büren die Fischerei zu Brenken, die von der Hünenburg bis an die Fischerei Ahden reicht (de dar wendet van der Hunschenborgh went an de visscherighe to Addene), den Screghenhoff zu Ahden (Addene), Helmichs Hof zu Ahdenr (Helmighes hoff zu Addene), den Tyle Volburghe oder Bolburghe mit seiner Frau nahm, und einige andere Güter nicht von der Familie von Brenken zurücklösen können.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. I D2 Nr. 10

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 68, Nr. 107






1370: Henric de Thylle [von Thüle?], seine Frau Adelheid von Ahden (Alheyd von Adene) und ihre Kinder Eyvert und Hasse einigen sich mit dem Ritter Friedrich von Brenken wegen des Hofs in Ahden, der ehemals Helmich von Ahden (Helewigis von Adene) gehörte. Friedrich von Brenken und seine Erben sollen den Hof mit allem Zubehör behalten, während sich die Familie de Thylle die dazugehörigen 12 Morgen in der Feldmark von Ahden (de dar tho betekent sint in ver velden tho Adene), ein Köttergehöft unter dem Sudberg (eyne kotstede under deme Zutberge tho Adene) und zwei Morgen der Markgenossenschaft in der Ahdener Mark (twe morgen holtwassis in der Edener marke) erblich vorbehält.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. I D2 Nr. 6

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 68 f, Nr. 109






1371: Der Edelherr und Junker Simon von Büren verspricht dem Ritter Friedrich von Brenken und seinen Erben, die Güter und Rechte, die er ihm an Brenken und an dem Dorf Ahden versetzt hat, nur auf einmal wieder von ihm einzulösen.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. I D2 Nr. 11

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 70, Nr. 117






1371: Berthold von Henglarn (Bertold van Hengeldern), Richter der Stadt Paderborn,  bekundet, dass Herman Vinken, seine Frau Wabele und ihre Tochter Wabele den Knakemurren Hof zu Ahden (Adene) dem Ritter Friedrich von Brenken aufgelassen haben und Verzicht leisten.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. XI A1 Nr. 15

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 70, Nr. 118






1371: Der Knappe Wilhelm von Verne verspricht mit seiner Frau Bate seinem Bruder Friedrich von Verne unter anderem den vierten Teil der Markgenossenschaft in der Ahdener Mark bei dem Steinweg (Holtwasses in der Edener Marke by deme stenwege), den vierten Teil der Markgenossenschaft (Holtwasses) in dem Raetbroke und den Eckbert Zinneken, dessen Frau und dessen Kinder, die er als Pfand unter hat (dat uns van eme to pande steit) also he up den stol qwam, für 200 Mark, also to Palborne [Paderborn] ginge unde geve zint, oder die Hälfte für 100 Mark to loße geven.

Standort der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg (II. Archiv Verna)

Alte
Archivsignatur der Urkunde: Rep. I A Nr. 10

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 98, Nr. 32






1375: Helmwych, Sohn des Machories des Scryvers, und Grete, Frau des verstorbenen Machories, überlassen Helmichs Gut (Helmwyges Gut) zu Ahden (Adene) erblich dem Ritter Friedrich von Brenken.

Standort einer Abschrift der Urkunde: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Abschrift: Rep. XI A2 Nr. 38 fol. 10v Nr. 16

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 73, Nr. 142






1378: Des Dullen hoff to Adene resignatur Frederico de Brenken militi. Et hec habet aneval suum under dem Zudberge et XII iugera in den veer velden ibidem.

Standort der Abschrift der Urkunde: Erzbistumsarchiv Paderborn

Archivsignatur der Abschrift: Erpernburger Kopiar des Klosters Böddeken, Nr. 800

Regest ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 168, Nr. 229






1382: Bischof Simon II. von Paderborn, Domprobst, Domdechant und Domkapitel von Paderborn übertragen den bischöflichen Teil der Herrschaft Büren an den Edelherrn Berthold X. von Büren. Ausgenommen ist jedoch das Dorf Ahden (Adene), dass sie zu der Herrschaft Wewelsburg gelegt haben.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Herrschaft Büren, Urk. 152

Hinweis ist abgedruckt in: Reinhard Oberschelp: Die Edelherren von Büren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung; Band 6), S. 28


Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 22, Nr. 72






1384: Bischof Simon II. von Paderborn verpfändet die Burg und die westliche Hälfte der Herrschaft Wewelsburg mit dem Dorf Ahden und einigen Kirchspielen an den Ritter Friedrich von Brenken.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Herrschaft Büren, Urk. 169

Hinweis ist abgedruckt in: Reinhard Oberschelp: Die Edelherren von Büren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung; Band 6), S. 52






1390: Die Wewelsburger Linie der Familie von Büren verkauft ein Gut in Ahden an die Davensberger Linie. Das Gut ist oder wird verlehnt.

Standort der Urkunde: Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster

Archivsignatur der Urkunde: Herrschaft Büren, Urk. 186

Hinweis ist abgedruckt in: Reinhard Oberschelp: Die Edelherren von Büren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung; Band 6), S. 57






1393: Der Ritter Friedrich von Brenken teilt Burg und Herrschaft Wewelsburg unter seinen Kindern, dem Domprobst Volmar von Brenken und dem Ritter Rainer von Brenken sowie unter den Kindern seines verstorbenen Sohnes Ulrich Friedrich und Rave von Brenken auf. Die Burg soll in drei Teile aufgeteilt werden. Zu den ersten beiden Teilen gehört jeweils auch ein Steinhaus auf der Wewelsburg. Da der Erbe des dritten Teils kein Steinhaus erhält, wird er von den Miterben durch eine Zahlung von 30 Mark entschädigt. Zum ersten Teil sollen außerdem die Kirchspiele zum Kirchberg und zu Eilern (das Kirspel to dem Kerckberge und zu Elleren) gehören, zum zweiten die Kirchspiele zu Böddeken und zu Haaren (das Kirspel zu Bodeken und zu Haren) und zum dritten Teil der Burg dar nedere die Kirchspiele zu Nottuln, Dalheim, Etteln, Niederntudorf, Oberntudorf und das Kirchspiel [?] zu Ahden (das Kispel tho Nuttelen, tho Daelem, tho Ettelen, to Tudorp und to Tudorp und to Aden). Die Fischerei zu Ahden (Aden) soll zu dem Kelberge gehören, die zu Borcher zu Böddeken und die zu Tudorf zu Tudorf. Die einzelnen Anteile an der Wewelsburg dürfen die Erben nur unter sich abtreten.

Standort einer Abschrift der Urkunde aus dem 15. Jahrhundert: Archiv des Freiherrn von Brenken auf Haus Erpernburg

Alte
Archivsignatur der Abschrift: Rep. XI B Nr. 1 fol. 1 a ff

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren, Münster 1915, S. 80, Nr. 177






1399: Nolte von Kedinchusen verkauft seinem Bruder Werner von Keddinghausen für 50 Rheinische Gulden Land zu Kellinghausen und Ahden (Aden).

Standort einer Abschrift der Urkunde aus dem 15. Jahrhundert: Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.

Archivsignatur der Abschrift: Cod. 113 fol. 1

Regest ist abgedruckt in: Helmut Müller (Bearb.): Urkunden des Klosters Hardehausen. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXXVII. Westfälische Urkunden Texte und Regesten, Band 9), Paderborn 2002, Nr. 883






Um 1417: Werner Kedinchusen oder Redinchus übergibt seine gesamten Güter in Ahden mit
der Kapelle beim Inklusorium an das Kloster Böddeken.

Information ist abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift; Bd. 149 (1999), S. 257






1417: Hermann, Prior des Konvents in Böddeken verpachtet das Inklusorium nahe Ahden mit dem zugehörigen Besitz an Johannes Roden und Johannes Gerding, Priester der Diözese Köln. Die beiden Priester dürfen als Verwalter auf ihre Kosten eine Kapelle und eine geeignete Wohnung bauen.

Information ist abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift; Bd. 149 (1999), S. 255






1425: Konrad Hoenrad erhält als Einsiedler vom Kloster Böddeken die Klause zu Ahden.

Information ist abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift; Bd. 149 (1999), S. 260






1427: Kloster Böddeken baut eine (neue) Kapelle beim Inklusorium in Ahden.

Information ist abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift; Bd. 149 (1999)






1433: Der Paderborner Weihbischof Heinrich weiht die südlich von Ahden gelegene Kapelle mit Altar und Friedhof in honorem ss. et individuae Trinitatis, s. Crucis, B. V. M., s. Joa. Evangelistae, s. Cyriaci et Soc. eius, beati Maynulfi et Antonii Confessorum et omnium Sanctorum.

Quellen: Gandulf Korte: Antonius-Brauchtum in Westfalen, in: Volk und Volkstum II (1937), S. 346-350 und Antonius der Einsiedler in Kult, Kunst und Brauchtum Westfalens, Werl 1952






1438: Der Knappe Hermann von Schilder der Ältere, seine Frau Hillike und seine Kinder verkaufen unter anderem ihre Gerechtigkeit (rechticheyt) und das Zubehör (beteringe) an Schilders Gut (Schilders gud) in Oberahden (vermutlich: Overen Aden), ausgenommen ein Gehölz (holt) in der Adeler Mark (Edeler Marke), für 9 schwere Rheinische Gulden an das Stift Böddeken. Der Verkäufer hatte das Gut zuvor vom Stift zu Pachtgut-Recht verlehnt bekommen (to pachtgudes rechte to lene).

Standort der Urkunde: Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.

Archivsignatur der Urkunde: 1438.07.14

Regest der Urkunde ist abgedruckt in: Ulrike Stöwer (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e.V.: Die Urkunden bis zum Jahr 1500 (Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens, Neue Folge, Band 14). Münster 1994, Nr. 434






1457: Hermann Günter (Gunters) aus Büren erhält vom Kloster Böddeken auf 6 Jahre die Klause zu Ahden.

Quelle: Erzbistumsarchiv Paderborn, Findbuch des Erpernburger Kopiars des Klosters Böddeken

Information ist abgedruckt in: Dieter Hattrup/Hermann-Josef Schmalor: Die Geburt aus dem Kopfe. Zur Entstehung des Klusnamens in Büren-Ahden, in: Westfälische Zeitschrift; Bd. 149 (1999), S. 258






1535: Cordt Puwels aus Ahden (van Aden) besitzt die Hälfte einer Hufe (Hove) Land, die vor dem Dorf Langeneicke in der Herrschaft von Hörde liegt.

Standort der Urkunde: Ketteler-Archiv Harkotten

Archivsignatur der Urkunde: Bestand Schwarzenraben, Urk. Nr. 114






1558 September 19: Vor dem Richter und den Schöffen des kurkölnischen Gerichts zu Geseke bezeugt Jacob Bennen [Bemmen?] aus Ahden (von Adenn) die Verwandtschaft des zu Büren verstorbenen Johan Unbereiden genannt Krusshair mit Cordt Bastien genannt Unbereiden.

Standort der Urkunde: Stadtarchiv Büren

Archivsignatur der Urkunde: Urkunde Nr. 246






1633-1646: Marodierende Truppen unter dem Kommando des schwedischen Generals Wrangel verwüsten im Dreißigjährigen Krieg das Almetal. Die Kapelle in Ahden wird vermutlich mit dem dazugehörige Friedhof niedergebrannt.

Quelle: J. B. Greve: Der Marienstein, in: Blätter zur näheren Kunde Westfalens 8 (1870), S. 97-102 und Ahdener Ortschronik




Ralf Schumacher

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