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Einsätze 2010

Einsatznummer

Einsatzdatum

Alarmierung

Stichwort

Einsatzort

1

09:46 Uhr 

18. Jan. 2010

ÖL 2

Ölspur

Ahden, Moosbruchstr.

-> Brenken

2

15:42 Uhr 

31. Jan. 2010

ÖL 1

Dieselspur

Ahden, Flughafenstr.

Parkplatz P1

-> Oberntudorf

3

10:00 Uhr 

09. Feb. 2010

Hilfe1

Fettspur auf

der Fahrbahn

Ahden,

Schokamp

4

20:15 Uhr

28. Feb. 2010

Hilfe 1

Ast liegt auf

Gehweg

Ahden,

Schweinebrücke

5

09:30 Uhr 

01. März 2010

ÖL 1

Ölspur

Brenken, Kreisverkehr K 37

-> L 776 -> BAB A 44

6

13:40 Uhr 

01. März 2010

Fe 4 I

brennt Lüfter

an Hauswand

Ahden,

Zeppelinring 2

7

15:15 Uhr

26. März 2010

ÖL 1

Ölspur

Wewelsburg,

Salzkottenerstr.

ab alter Bahnhof

8

16:31 Uhr

24. April 2010

Zugalarm III

BiF 2

Brand im Freien

Wewelsburg,

Niedernhagen

hinter der Dorfhalle

9

08:10 Uhr

10. Mai 2010

Zugalarm III

Fe3Z

brennt Keller

Brenken,

Frehe 26

10

20:27 Uhr

30. Mai 2010

ÖL 1

Ölspur auf 

Fahrbahn

Brenken,

L776 ->

Kreuzung BAB A44

11

21:46 Uhr

20. Juni 2010

Zugalarm III

Fe2S

Rauchentwicklung

im Lager

Ahden,

Fa. Heggemann

12

08:16 Uhr

26. Juni 2010

Zugalarm III

Fe2S

starke

Rauchentwicklung

Ahden,

Sudberg

13

04:21 Uhr

14. Juli 2010

Öl 2

Öl auf Fahrbahn

Brenken Kreisverkehr -> L776

-> Büren Kapellenberg

14

18:41 Uhr

14. Juli 2010

Zugalarm III

Fe2z

Alarmübung

starke Rauchentwicklung

im Dachgeschoss

5 Personen vermisst

Ahden,

Heinberg,

Hauptschule

15

05:54 Uhr

28. Juli 2010

Hilfeleistung I

Tragehilfe

Rettungsdienst

Ahden,

Köhlerstr.

16

19:01 Uhr

31. Juli 2010

Hilfeleistung I

Taube liegt

auf Strasse

 

Ahden,

Kreisstr. -> Autobahnbrücke

17

15:50 Uhr

06. August

2010

Öl 1

Ölspur nach

Verkehrsunfall

Ahden -> Wewelsburg

K37

18

09:07 Uhr

26. August

2010

Feuer 1

Kaminbrand

Ahden,

Forkstr. 20

19

18:30 Uhr

28. August

2010

Feuer 1

BiF1

unklare

Rauchentwicklung

Wewelsburg,

Auf der Alme

20

08:25 Uhr

13. Nov. 2010

Hilfe 1

Wasser auf Straße

Wewelsburg,

Böddekerstr.

21

12:50 Uhr

13. Nov. 2010

Vollalarm

Bereitschaft herstellen

AhdeN,

Schokamp 1    Bilder

22

15:24 Uhr

26. Nov. 2010

Zugalarm III

BMA II

Auslösung

Brandmeldeanlage

Ahden,

Airport Hotel,
Kötterweg

15.11.2010

Alarm im Geldbeutel: Fahrzeuge altersschwach

Bei der Bürener Feuerwehr stehen ab 2012 erhebliche Ersatzbeschaffungen an / Notarzt-Standort für Büren weiter offen

VON ANDREAS GÖTTE

 

Büren-Ahden. Mit Sorgen blickt Wehrführer Andreas Müller ins übernächste Jahr. Denn dann werden auf die Stadt Büren erhebliche Kosten für altersbedingte Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen zukommen.


"Leider sind von der Verwaltung für ein schnellstmögliches Konzept immer noch keine Schritte eingeleitet worden", bemängelte Müller während der Generalversammlung in der Ahdener Hellweghalle. Entsprechend habe man von der Wehrführung die Initiative ergriffen und für das kommende Jahr 100.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Einsatzleitwagens beantragt. Durch Verschiebungen von Anschaffungen könnte die Stadt nach seiner Meinung erheblich einsparen anstatt die gesamte Summe im Jahr 2012 zu stemmen.

Nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Marco Sudbrak würden in Büren Teile vonVerwaltung und Politik die Arbeit der Wehr zu gering einschätzen. "Dabei ist die Feuerwehr hier eine professionell geführte Institution", betonte Sudbrak. Die Haushaltsplanberatungen dürften deshalb nicht zu einem Abbau führen. CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Finke hob den ehrenamtlichen Einsatz hervor. So etwas können man mit Geld gar nicht aufwiegen. Tatsächlich sind die Wehrleute alles andere als beschäftigungslos. In diesem Jahr rechnet Stadtbrandinspektor Andreas Müller mit mehr Einsätzen als im Vorjahr. Da waren es 198.

Bis Ende Oktober wurden bereits 167 gefahren. Rund 60 Prozent der Einsätze waren in beiden Jahren technische Hilfeleistungen. Die Bürener Wehrleute sind schnell am Einsatzort. In 67 Prozent der Fälle geschieht das innerhalb der ersten zehn Minuten. "Für eine ländliche Gemeinde ist das eine starke Leistung", freute sich Müller. Die Zahl der Geräteträger möchte er langfristig bei mindestens
150 halten. Hier hatte es in den vergangenen Jahren erhebliche Schwankungen gegeben.

Ob Büren nach der Schließung des Krankenhauses den Notarzt-Standort behält, ist derweil weiter offen. Nach Angaben von Bürgermeister Burkhard Schwuchow gibt es am heutigen Montag weitere Gespräche mit Ärzten, am Donnerstag mit dem Kreis Paderborn. "Wenn wir es schaffen, eine Notarzt-Wache rund um die Uhr mit heimischen Ärzten zu besetzen, bleibt Büren weiter Standort", ist er sich sicher. Zur Zeit wird Büren von der Aatalklinik in Bad Wünnenberg notärztlich versorgt. Eine Entscheidung soll es Ende November geben.

Für den stellvertretenden Landrat Wolfgang Schmitz ist die Feuerwehr Büren wegen der Kreisfeuerwehrzentrale das Herzstück im Kreisgebiet. Er appellierte an die Arbeitgeber, Feuerwehrmänner einzustellen, damit die Feuerwehr auch künftig in jedem Ortsteil vertreten ist. "Feuerwehrmänner sind verlässlich und diszipliniert", sagte Schmitz. Für Kreisbrandmeister Bernhard Lücke beherrschen die Bürener ihre Aufgaben gut, zumal sie sich auch um Brandschutz am Airport Paderborn/Lippstadt kümmern müssen. Auch die Notfallhelfer seien in Büren gut eingebunden.

Lange Warteliste

Mit 637 Mitgliedern stellt die Bürener Wehr die zweitstärkste im Kreisgebiet. Nachwuchsprobleme gibt es an Alme und Afte nicht. Die Warteliste für die Aufnahme in die Jugendfeuerwehr ist lang. Sie ist in jedem Ortsteil vertreten und besteht zur Zeit aus 76 Mädchen und Jungen. Die Ehrenabteilung umfasst 169 Mitglieder.(ag)

 

15.11.2010

10 000 Sandsäcke gegen Hochwasser

Von Karl Pickhardt, Marion Neesen und Wolfram Brucks (Foto)

 

Kreis Paderborn (WV). 455 Feuerwehrkräfte und Helfer vom Technischen Hilfswerk Paderborn (THW) haben am Wochenende einen schweißtreibenden Knochenjob gemacht. Sie standen im Paderborner Land im Hochwassereinsatz und schaufelten Sand in mehr als 10 000 Säcke.

 

»Wir haben den Sand bis nach Büren, Brenken und Wewelsburg gebracht«, sagte der Paderborner THW-Beauftragte Hartmut Dahm. Nach heftigem Dauerregen hatte Sturmtief Carmen in der Nacht zum Samstag für Hochwasser insbesondere im Südkreis, in Borchen und in Delbrück gesorgt. Das Almetal von Siddinghausen über Weine bis Büren glich einer See-Landschaft.

 

Die Polizei berichtete gestern von 50 Wasser-Einsätzen. Sie sperrte etliche Kreis- und Landstraßen. Aus Äckern und Feldern überschwemmten Wasser, Schlamm und Geröll die Straßen. »Wir haben 30 Gefahrenstellen und nicht mehr genug Autos«, sagte am Samstag ein Sprecher der Polizei. In Paderborn standen in der Luise-Hensel-Straße fünf Autos einen halben Meter tief im Wasser. In Wewer und Schloß Neuhaus liefe mehrere Keller voll. Kreisbrandmeister Bernhard Lücke (57) aus Fürstenberg richtete mit seinem Stab in der Kreisleitstelle in Ahden bis Sonntagmorgen 2 Uhr eine Kommandozentrale für den Hochwassereinsatz ein. In Paderborn, Büren, Salzkotten, Delbrück, Lichtenau und Bad Wünnenberg liefen Gullis mit Laub voll und nahmen kein Wasser mehr auf. So stand in vielen Siedlungen wie in Wewelsburg eine braune Brühe knöcheltief in den Straßen. In der Delbrücker Innenstadt pumpte die Feuerwehr eine Kreuzung frei.

 

In den Orten des Altenautals wie Henglarn oder Etteln, aber auch in Ostenland und in anderen Gemeinden betätigte sich die Feuerwehr als Gulli-Reiniger. »Wir räumen seit heute früh die Gullis frei«, sagte Ferdi Voss (49) von der Feuerwehr Etteln am Samstagnachmittag. Auch in Paderborn stand der Stadtentwässerungsbetrieb (STEB) im ständigen »Gulli-Einsatz«. An der Straße zwischen Haaren und Helmern wurden Gullideckel hochgeklappt, damit Wasser abfließen konnte.

 

Bei dem Starkregen ist im Kreis Paderborn am Wochenende so viel Wasser gefallen wie sonst in einem gesamten Monat November. Spitzenreiter ist der Raum Lichtenau mit 74 Litern pro Quadratmeter in 72 Stunden«, sagte Betriebsleiter Martin Lehmann (45) vom Wasserverband für das Obere Lippegebiet. »Wir haben den Wert eines Jahrhunderthochwassers erreicht«, bestätigte Kreisbrandmeister Lücke. Der Lippe-Wasserverband staute die Rückhaltebecken Eringerfeld, Pöppelsche, Gollentaler Grund, Sudheim, Ebbinghausen, Husen und Keddinghausen ein. Der Spiegel der Aabach-Talsperre stieg um 80 Zentimeter an. Das sind eine Million Kubikmeter Wasser mehr als vor dem Regen.

 

Am Samstagabend entspannte sich die Hochwassersituation. Die gesperrten Straßen wie Büren-Weine, Neuer Weg in Büren, Autobahnzubringer bei Eickhoff, Benhauser Straße in Paderborn, Aatal und Schützenstraße in Bad Wünnenberg, Mantinghauser Straße in Salzkotten oder Haaren-Leiberg waren am Sonntag wieder befahrbar.

15.11.2010

Bange Blicke auf die Pegel

Nach 63 Litern Regen in 24 Stunden: Straßen überspült und Keller geflutet

VON RALPH MEYER

 

Kreis Paderborn. Rund 425 Feuerwehrleute waren bis Sonntagmorgen im Kreis Paderborn im Hochwassereinsatz. Der Starkregen in der Nacht zu Samstag hatte Bäche über die Ufer treten lassen, Straßen überschwemmt und Keller geflutet. In Lichtenau fielen in 24 Stunden bis Samstagabend allein 63 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

 

Besonders betroffen waren Büren, das Aatal in Bad Wünnenberg, das Altenautal in Lichtenau und die Stadt Salzkotten. Durch Laub verstopfte Gullis konnten die Wassermassen nicht verkraften, und die Straßen wurden überflutet. Vielfach schoss das Wasser auch von Hängen und Felder herab und spülte Geröll und Schlamm in die Orte.

In der Paderborner Innenstadt im Bereich Philosophenweg/Luise-Hensel-Straße standen fünf Autos fast 80 Zentimeter tief im Wasser. In Salzkotten-Niederntudorf errichtete die Feuerwehr entlang der Landstraße 636 Kieswälle, um ein Neubaugebiet vor den Fluten zu schützen. Auch im Einzugsbereich der Heder in Salzkotten musste die Feuerwehr gegen die braunen Fluten kämpfen.

 

In der Lichtenauer Stadtteilen Henglarn und Atteln schoss das Wasser die Hänge herab und spülte Steine und Geröll auf die Dammstraße. Auch die Ortbergstraße zwischen Atteln und Ebbinghausen sowie die Kreisstraße 20 zwischen Atteln und Etteln wurden überspült. In Büren stand die Bahnhofstraße an der Alten Post und am Kiosk zentimetertief unter Wasser.

 

Ab Samstagnachmittag stieg der Pegel der Alme im Bürener Stadtteil Weine auf bedrohliche Werte. Gegen 14 Uhr rief Stadtbrandinspektor Andreas Müller alle Einheiten der Feuer in den Einsatz. 335 Hilfskräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen verbauten rund 3.500 Sandsäcke entlang der Alme und schützten gefährdete Bereiche und

 

Betriebe wie etwa in Ringelstein. In Wewelsburg wurde ein Wohnhaus unterspült und musste geräumt werden. Die Schützenhalle in Weine, die Reithalle in Büren und der Bereich Lustgarten wurden von den Wassermassen eingeschlossen. In Steinhausen standen Schützen- und Sporthalle unter Wasser.

 

Am Samstagnachmittag bereitete der plötzliche Pegelanstieg der Alme Sorgen im Lagezentrum der Kreisfeuerwehrzentrale. Innerhalb von zwei Stunden stieg der Pegel in Weine um 20 Zentimeter auf 2,20 Meter an. "Wir müssen von einem Extremhochwasser ausgehen", erklärte der Hövelhofer Wehrführer Michael Kesselmeier im Großschadensraum der Kreisfeuerwehrzentrale, "die Werte für ein hundertjähriges Hochwasser sind überschritten."

 

Nach 20 Uhr wurden Bürener Kräfte, die bereits 12 Stunden im Einsatz waren, durch acht Fahrzeugbesatzungen der Feuerwehren aus Altenbeken, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Delbrück, Hövelhof, Lichtenau und Paderborn ausgetauscht. Ab 22 Uhr fielen endlich die Pegel der Alme. "Günstig war auch die relativ geringe Fließgeschwindigkeit des Wassers im Vergleich zu einem Gewitter-Sturzregen", berichtet der Paderborner Kreisbrandmeister Bernhard Lücke. Positiv habe sich wie auch Almehochwasser 2007 auch der Einstau der Rückhaltebecken, etwa Keddinghausen, durch den Wasserverband Obere Lippe ausgewirkt. Gegen 1.30 Uhr am Sonntag dann ein kollektives Aufatmen: Gefahr gebannt.

 

Bewährte Führungsmittel

Bewährt haben sich am Wochenende einmal mehr die Örtlichen Einsatzleitungen (ÖEL) der Feuewehren, die in Büren und Salzkotten eingerichtet wurden. Bürens Stadtbrandinspektor Andreas koordinierte von dort den Einsatz von 335 Kräften an 50 Einsatzstellen. Geführt wurden die Feuerwehrleute im Raum Büren über einen eigenen Funkverkehrskreis. Dadurch wurde der normale Funkverkehr für feuerwehr-und Rettunfsdiensteinsätze entlastet.In der Einsatzleitung im Bürener Gerätehaus verfolgte auch Bürgermeister Burkhard Schwuchow die Einsätze. Die Polizei setzte den Hubschrauber "Hummel 7" zur Lageerkundung ein. Als große Hilfe bei der Lageeinschätzung in der Kreisfeuerwehrzentrale erwiesen sich die Hochwasserkarten des Wasserverbandes Obere Lippe, die je nach Pegelstand gefährdete Objekte und Überflutungszonen darstellen. (my)

14.11.2010

74 Liter in 72 Stunden

Paderborn (WB/pic). Starke Regenfälle haben am Wochenende weite Teile Ostwestfalen-Lippes heimgesucht. Besonders betroffen war der Kreis Paderborn.

 

Dort gab es das größte Hochwasser seit drei Jahren. 455 Feuerwehrkräfte und THW-Helfer waren im Einsatz. Büren, Salzkotten, Bad Wünnenberg und Lichtenau traf es am heftigsten. Der Wasserverband für das Obere Lippegebiet löste Alarm aus: Sämtliche Regenrückhaltebecken wurden eingestaut. Allein im Rückhaltebecken »Pöppelsche« (bei Büren-Steinhausen/Geseke) stauten sind binnen weniger Stunden 550 000 Kubikmeter Wasser. Etliche Kreis- und Landstraßen wurden gesperrt. Die Polizei überwachte die Hochwasserlage von einem Hubschrauber aus. In Büren sicherten Feuerwehr und THW mit tausenden Sandsäcken Geschäfte, Firmen und Wohnhäuser.

 

Innerhalb von 72 Stunden waren bis gestern Vormittag bis zu 74 Liter pro Quadratmeter niedergegangen. Im gesamten Jahr kommen in diesem Landstrich durchschnittlich 900 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammen. Auch im Kreis Gütersloh wurden zahlreiche Straßen gesperrt. Der Emspegel stieg auf 4,13 Meter. Ab 3,80 Meter gilt hier die Warnstufe eins. Im Kreis Höxter standen Straßen unter Wasser, Keller liefen voll. 74 Mal musste die Feuerwehr ausrücken. 270 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Weserpegel in Höxter stieg am frühen Samstag binnen fünf Stunden von 1,80 Meter auf 3,76 Meter. Die Feuerwehr im Kreis Lippe verzeichnete 60 Einsätze. Bei Blomberg wurde die B 1 zeitweise komplett gesperrt.

 

Wohl am heftigsten traf es das Ruhrgebiet: Die Autobahn 40 zwischen Duisburg und Dortmund war am Samstag an mehreren Stellen überschwemmt. Gestern entspannte sich die Lage. In den nächsten Tagen soll es bei sinkenden Temperaturen kaum noch regnen.

13.11.2010

Hochwassergefahr nach Starkregen gebannt

425 Feuerwehrleute im Einsatz

 

Kreis Paderborn (my). Rund 425 Feuerwehrleute waren bis Sonntagmorgen im Kreis Paderborn im Hochwassereinsatz. Der Starkregen in der Nacht zu Samstag hat Bäche über die Ufer treten lassen, Straßen überschwemmt und Keller geflutet. In Lichtenau fielen in 24 Stunden bis Samstagabend allein 63 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

 

Besonders betroffen waren Büren, das Aatal in Bad Wünnenberg, das Altenautal in Lichtenau und die Stadt Salzkotten. Durch Laub verstopfte Gullis konnten die Wassermassen nicht verkraften, und die Straßen wurden überflutet. Vielfach schoss das Wasser auch von Hängen und Felder herab und spülte Geröll und Schlamm in die Orte. In der Paderborner Innenstadt standen mehrere Autos fast 80 Zentimeter tief im Wasser.

 

Am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr stieg die Alme am Pegel im Bürener Stadtteil Weine auf 2,20 Meter . Die Fluten hatten bereits die Schützenhalle und die Bürener Reithalle eingeschlossen, und die Talaue glich einer Seenlandschaft. Allein in Büren waren 335 Hilfskräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen im Einsatz, die rund 3.500 Sandsäcke entlang der Alme verbauten. Wir müssen von einem Extremhochwasser ausgehen", sagte Michael Kesselmeier im Großschadensraum der Kreisfeuerwehrzentrale, "die Werte für ein hundertjähriges Hochwasser sind überschritten."

01.03.2010

Großbrand am Flughafen Paderborn/Lippstadt

Zwei Hallen im Gewerbegebiet in Flammen

Büren (my/jule). Großbrand im Gewerbegebiet am Paderborner Flughafen: Um 13.45 Uhr am Montag breitete sich in zwei Hallen der Heggemann AG, Zeppelinring 1, ein Feuer aus. Das Unternehmen ist Entwicklungspartner der Industrie in den Bereichen Aerospace, Motorsport und Engineering.


Einsatzkräfte der Feuerwehr Büren und der unmittelbar benachbarten Kreisfeuerzentrale versuchten fieberhaft, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Betriebsteile zu verhindern. Die Feuerwehrmänner hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Eine Produktionshalle wurde aber erheblich beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand im Bereich der Lüftungsanlage einer Schleiferei entstanden. Die genaue Brandursache ist noch unklar, Ermittler untersuchen bereits den Brandort.

Über der Brandstelle stand eine große, schwarze Rauchwolke, die den Einsatzkräften bereits aus großer Entfernung den Weg wies. Der Flugbetrieb auf dem Airport Paderborn/Lippstadt war nicht betroffen, da der Rauch in Richtung Osten abzog.

Aufklärungstrupps des ABC-Zuges des Feuer Delbrück unterstützen die Einsatzkräfte der Bürener Wehr durch Schadstoffmessungen im Bereich der Brandstelle.

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