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Einsätze 2011

                          

Einsatznummer

Einsatzdatum

Alarmierung

Stichwort

Einsatzort

27

20.12.2011

14:12 Uhr

Zugalarm

Feuer 2Z

Feuer in Küche

Brenken,

Am Steinkamp

26

19.12.2011

18:48 Uhr

Feuer 2

Rauchentwicklung im Lager

Alarmübung

Ahden,

Kreisstr..

Fa. Koch

25

03.12.2011

11:27 Uhr

Hilfeleistung 1

umgestürzte Werbetafel

Ahden,

Flughafenstr.

24

30.11.2011

13:15 Uhr

Zugalarm

Zug 3

Auslösung BMA2

Wewelsburg,

Burgwall

23

19.11.2011

10:00 Uhr

Notfallübung

Notfallübung – Phönix 2011

Paderborn-Lippstadt 

Airport   Opens external link in new windowBilder

22

19.11.2011

09:46 Uhr

BiF1

Unklare

Rauchentwicklung

Ahden,

Köhlerstr.

21

16.10.2011

17:21 Uhr

Öl 1

Ölspur im

Kreisverkehr

Ahden,

K37 Kreiverkehr

Flughafenstr. -> Tiggstr.

20

13.10.2011

10:39 Uhr

Feuer 1

Fa 1a

Rauchentwicklung

bei PKW

Ahden,

Zeppelinring

19

07.10.2011 

06:12 Uhr

Zugalarm

BMA 2

Zug 3 Alarm

auslösen Brandmeldeanlage

Ahden,

Kötterweg

Airport Hotel

18

28.09.2011 

07:47 Uhr

Öl 1

Dieselspur nach 

Treibstoffdiebstahl

Ahden,

Lindberghring

17


25.09.2011 

11:39 Uhr

Zugalarm

BMA 3 

Zug 3 Alarm

Brandmeldeanlage

Ahden,

Airport

16

26.08.2011

18:46 Uhr

Hilfeleistung 1

Wespennest auf Dachboden

nähe Kinderzimmer

Ahden,

Sperberweg

15

24.08.2011

18:46 Uhr

Hilfeleistung 1

Baum auf 

der Fahrbahn

Stromleitungen gerissen

Wewelsburg,

L 751 ->

Böddeken L 818

14

23.08.2011

04:30 Uhr

Hilfeleistung 1

Baum auf 

der Fahrbahn

Ahden,

K37 ->

Brenken BAB 44

13

03.08.2011

19:43 Uhr

BiF1

brennt abgemähtes Gras

Ahden,

Hirschweg

12

19.07.2011

05:39 Uhr

BMA 3

Zug 3 Alarm

Brandmeldeanlage

Ahden,

Airport

11

08.07.2011

19:45 Uhr

Öl 1

Ölspur auf 

Fahrbahn

Ahden,

Moosbruchstr.

10

14.06.2011

13:20 Uhr

Sona 

Verkehrsunfall

Ahden,

Forkstr.

9

31.05.2011

16:51 Uhr 

Hilfeleistung 1

Baum auf 

der Fahrbahn

Ahden,

K16 ->

Brenken

8

20.05.2011

20:44 Uhr

Öl 1

Ölspur auf 

Fahrbahn

Ahden,

Flughafenstr.

7

03.04.2011

17:21 Uhr

Fe1K

Kaminbrand

Ahden,

Sieksberg

6

28.03.2011 

11:53 Uhr

Fe2Z 

Rauchentwicklung 

im Einfamilienhaus 

Wewelsburg, 

 Sachsenstr. 

5

24.03.2011 

19:55 Uhr

GasB

Unklare Geruchsbelästigung 

Gasgeruch?

Wewelsburg, 

Schürenberg 

4

20.02.2011 

15:07 Uhr

Sona 

Person steht auf 

Brücke droht 

zu springen

Ahden, 

 K16 Ahden -> 

Brenken

3

20.02.2011 

14:14 Uhr

Sona 

Person steht auf 

Brücke droht 

zu springen

Ahden, 

 K16 Ahden -> 

Brenken

2

06.02.2011 

15:29 Uhr

Feuer 1K

Kaminbrand

Ahden,

Kreisstr. 

 

1

14.01.2010

11:27 Uhr

Öl 1

Ölspur auf der 

Fahrbahn

K37

Wewelsburg Kreis 

-> Ahden Tiggstr.

POL-PB: Bratpfanne auf Herd vergessen

Büren (ots) - (uk) Bei einem Küchenbrand ist am Dienstagnachmittag in Brenken Sachschaden entstanden. Menschen wurden nicht verletzt. Ein 16-jähriger Bewohner eines Einfamilienhauses an der Straße Am Steinkamp hatte sich gegen 14.15 Uhr in der Küche Fischstäbchen zubereitet. Als er diese aus der Pfanne nahm, vergaß er den Herd auszuschalten. Nach kurzer Zeit entzündete sich das verbliebene Öl in der Pfanne. Die Flammen setzten die über dem Herd befindliche Dunstabzugshaube und Teile der Küchenschränke in Brand. Als der Jugendliche die Rauchentwicklung bemerkte, alarmierte er sofort die Feuerwehr, die das Feuer schnell löschen konnte. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. 

 

Kreispolizeibehörde Paderborn 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 

Riemekestraße 60-62 

33102 Paderborn 

Telefon: Michael Biermann (mb) 05251/306-1132 

Ulrich Krawinkel (uk) 05251/306-1131

 Irmgard Kurek (ik) 05251/306-1130

 Fax: 05251/306-1095 

Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de 

www.polizei-paderborn.de

Notfallübung – Phönix 2011 – am Paderborn-Lippstadt Airport

19.11.2011, 18:51 | Paderborn/ Bielefeld

Mehr als 1200 Teilnehmer üben Großeinsatz am Paderborn-Lippstadt Airport

Pressemitteilung des Airport Paderborn-Lippstadt, des Polizeipräsidium Bielefeld und der Kreispolizeibehörde Paderborn


Mehr als 1200 Teilnehmer üben Großeinsatz am Paderborn-Lippstadt Airport


Der Paderborn-Lippstadt Airport hat – wie für alle internationalen Verkehrsflughäfen vorgeschrieben - in regelmäßigen Abständen eine Flughafenübung durchzuführen, um die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Behörden zu trainieren.
Vor diesem Hintergrund fand am Samstag - 19.11.2011 – die Notfallübung Phönix 2011 mit folgendem Szenario einer großen Schadenskategorie statt:
Mehr als 1200 Teilnehmer übten einen Flugunfall, bei dem eine Maschine aus Palma de Mallorca kommend nach einem Ausfall des Triebwerks durch Vogelschlag aus geringer Höhe abstürzte und auf der Landebahn in mehrere Teile zerbrach. Nach dem Aufprall geriet auslaufender Treibstoff in Brand. Von den Insassen der Maschine wurden in der Notfallübung 40 Personen schwer- bzw. leicht verletzt und 10 Personen getötet.
Um ein möglichst realistisches Bild der Unfallsituation zu bieten, haben rund 120 Unfalldarsteller entsprechend der Szenario Vorgaben agiert, darunter die Jugendfeuerwehren aus Haaren, Helmern und Fürstenberg. Sie wurden vor Ort in einer sogenannten „strukturierten Patientenablage“ durch Rettungskräfte und Notärzte versorgt.
Erstmalig am Paderborn-Lippstadt Airport geübt wurde die gemeinsame Personenbetreuung unterschiedlicher Betreuungskomponenten bestehend aus der Notfallseelsorge/Notfallbegleitung OWL, dem Betreuungsteam der Airline TUIfly und TUI Deutschland, dem Care-Team am Paderborn-Lippstadt Airport und Betreuungsmaßnahmen durch die Polizei.
Als erstes Resümee kurz nach der Übung äußerten sich alle Beteiligten sehr zufrieden. Gute Ergebnisse und Erkenntnisse – auch für die Zukunft - wurden erzielt. Alle Teilnehmer haben während des Einsatzes gezeigt, dass sie zielgerichtet, sehr konzentriert und lösungsorientiert an diese Notfallübung herangegangen sind.
Während der gesamten Übung lief der normale Flughafenbetrieb weiter. Die Übung – Phönix 2011 - hat nicht zu Beeinträchtigungen im regulären Flugverkehr geführt.

(Ein Foto steht zum Download zur Verfügung)

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POL-PB: Strohlager ging in Feuer auf

Büren- Ahden (ots) - (mb) Am Mittwochabend brannte ein Strohlager aus über 20 Rundballen am Hirschweg ab. Drei Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren hatten gegen 19:40 Uhr auf dem Stoppelfeld neben dem Strohlager mit einem Feuerzeug gezündelt. Schnell stand das gesamte Stroh in Flammen. Die alarmierte Feuerwehr ließ das Feuer kontrolliert abbrennen. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

 

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15.06.2011

POL-PB: Lenkrad verrissen

Büren (ots) - (uk) "Ich habe wohl das Lenkrad verrissen!" war die Erklärung des Fahrers eines Transporters, zur Ursache für den Frontalzusammenstoß mit einem PKW am Dienstagmittag in Ahden. Dabei wurden vier Menschen zum Teil schwer verletzt. Der 45-jährige Transporterfahrer hatte gegen 13.05 Uhr die Forkstraße in Richtung Wewelsburg befahren. Nach seinen Angaben hatte er im Laderaum ein Knallgeräusch gehört und sich deshalb umgedreht. Dabei war der Transporter auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr geraten, auf dem zu dem Zeitpunkt ein 27-jähriger Volvofahrer unterwegs war. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Dabei zogen sich die beiden Fahrzeugführer und der Beifahrer (32) im Volvo leichte Verletzungen zu. Eine 25-jährige Frau, die im Fond des PKW gesessen hatte, wurde schwer verletzt. Zur Bergung der Schwerverletzten wurde das Dach des PKW durch die Feuerwehr abgetrennt. Alle Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 28000 Euro.

 

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Bilder der Freiwilligen Feuerwehr Wewelsburg www.feuerwehr-wewelsburg.de

15.05.2011

Verbandstag der Feuerwehren des Kreises Paderborn

Kreis Paderborn (WB). Immer öfter müssen die Feuerwehrleute im Kreis Paderborn zum Einsatz ausrücken. Die Städte und Gemeinden dürften deshalb den Etat der Einheiten nicht weiter beschränken. Sonst könnte die öffentliche Sicherheit gefährdet sein, gab Kreisbrandmeister Bernhard Lücke beim Kreisverbandstag zu bedenken.

557 Brände, 650 Verkehrsunfälle und 286 Wasser- und Sturmschäden haben im vergangenen Jahr die Einsatzkräfte zwischen Senne und Sauerland auf den Plan gerufen. »Besonders auffällig ist die gestiegene Zahl der Großbrände«, sagte Geschäftsführer Reinhard Brand aus Delbrück, »da müssen wir nach den Ursachen forschen.« 2009 hatten die Wehren 34 Großbrände zu löschen, ein Jahr später waren es 81. Dabei konnten 91 Menschen gerettet werden, zwei kamen ums Leben.

In diesem Zusammenhang erinnerte Brand an die Notwendigkeit, in allen privaten Gebäuden Rauchmelder zu installieren. Dass dies in NRW noch nicht Pflicht ist, »können wir Feuerwehrleute nicht verstehen«, sagte er.

Die Zahl der Technischen Hilfeleistungen ist mit 1885 Einsätzen etwa konstant geblieben. Allerdings mussten die Löschzüge zu bedeutend mehr Verkehrsunfällen sowie Wasser- und Sturmschäden als 2009 ausrücken. Bei diesen Aktionen konnten 265 Menschen aus Notlagen gerettet werden, für 33 kam jede Hilfe zu spät.

Diese Einsätze stellten die im Ehrenamt tätigen Feuerwehrleute, »die oft genug ihr eigenes Leben riskieren«, vor große Herausforderungen, sagte Reinhard Brand. »Es war ein Jahr mit Erfahrungen, die wir noch nicht kannten«, betonte er, »sehr oft mussten die Kameraden wegen der Eindrücke, die nach den Einsätzen blieben, eng zusammenrücken.«

Den Kommunen im Kreis Paderborn bescheinigte der Leiter der Delbrücker Wehr durchaus Kooperationsbereitschaft, warnte aber vor Einsparungen mit der Konsequenz, »dass die Aktiven im Einsatzfall aufgrund mangelhafter Ausstattung Schaden nehmen.« Zugleich ermahnte er seine Kollegen, »maß- und planvoll zu arbeiten.«

Kreisbrandmeister Lücke kam in seinem Jahresbericht auf die zahlreichen Pflichteinsätze bei Großveranstaltungen zu sprechen. Dabei seien heimische Feuerwehrleute in ganz NRW unterwegs. Um diese Aufgaben weiter erfüllen zu können, müsse das Land die Einheiten und die Kommunen mehr als bisher finanziell unterstützen, forderte der Wehrchef.

In seinem Rückblick erwähnte Lücke auch den Flächenbrand in der Senne, ohne auf den Kostenstreit zwischen Kommunen, Kreis und britischen Streitkräften einzugehen. Er richtete den Blick vielmehr auf praktische Themen. Zum einen, so versicherte er, habe die Löschwasserversorgung aus den Saugbrunnen hervorragend geklappt: »Wir Feuerwehren haben die Teiche und Stauseen nicht vermisst.« Die Gewässer hatte die Bezirksregierung 2010 trockenlegen lassen. Zum anderen habe die britische Range Control zuverlässig die Einsatzkräfte zur Brandstelle geführt, allerdings hätten die Leute keine feuerwehrtechnische Ausbildung noch eine Funkausrüstung besessen. Deshalb sei es ratsam, betonte Lücke, die Lotsenfahrzeuge, die das Land unlängst aus Kostengründen abgeschafft hat, wieder einzusetzen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Hubert Halsband (Borchen) als Schriftführer bestätigt. Das Amt des Kassierers übergab Alexander Donschen (Bad Wünnenberg) an seinen Stellvertreter Jürgen Peters (Bad Lippspringe) – und wurde anschließend zum Vize-Kassenwart gewählt.

Für besondere Leistungen im Dienst der Feuerwehr wurden fünf Kameraden geehrt: Bernhard Lücke aus Bad Wünnenberg (Feuerwehrehrenkreuz in Gold); Jürgen Menke aus Büren, Wolfgang Schmidt aus Hövelhof und Anton Fleckner aus Lichtenau (alle Feuerwehrehrenkreuz in Silber); Thomas Wook aus Delbrück (Feuerwehr-Ehrenmedaille). Der nächste Kreisverbandstag findet im Mai 2012 in Bad Wünnenberg-Haaren statt.

 

Quelle

 

10.04.2011

Zug entgleist im Eggetunnel

Zug entgleist im Eggetunnel
Knapp 900 Helfer stellen bei Großübung Notfallkonzepte auf den Prüfstand

VON RALPH MEYER


Kreis Paderborn:  Den ersten Helfern bietet ein sich ein schreckliches Bild: Mitten im Eggetunnel steht ein Triebzug. Schemenhaft tasten sich verletzte und orientierungslose Menschen in Richtung der Scheinwerfer vor. Hilfeschreie hallen durch die kalte Betonröhre. Sie lassen einen Moment vergessen, dass es sich nur um eine Übung handelt.

Knapp 900 Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Rettungsdienste mit über 100 Einsatzfahrzeugen aus dem gesamten Hochstift sind in der Nacht zu Sonntag im und am Eggetunnel unterwegs. Mit einer Tunnelrettungsübung stellen sie die Sicherheitskonzepte der Deutschen Bahn AG sowie die Einsatzkonzepte der Feuerwehren aus den Kreisen Paderborn und Höxter auf den Prüfstand.
Das Übungsszenario geht von einem Zugunglück mit vielen Verletzten und Toten auf der Bahnstrecke Paderborn-Kassel aus. Mitten im 2,9 Kilometer langen Eggetunnel ist ein mit 186 Reisenden besetzter Personenzug entgleist. „Es ist das erste Mal, dass wir seit 2003 wieder eine Vollübung im Tunnel durchführen. In den vergangenen Jahren sind immer nur Teilaspekte geübt worden“, erklärt Elmar Keuter, der die Übung gemeinsam mit seinem Höxteraner Kollegen Wilhelm Schrenner leitet.
Kaum hat in der Nacht der letzte reguläre Zug den Bahnhof Altenbeken verlassen, machen sich die zum Teil erschreckend realistisch geschminkten Mimen der Realistischen Unfall-Darstellung (RUD) aus Hövelhof und anderer Hilfsdienste mit dem Sonderzug der Eurobahn auf dem Weg in die Tunnelröhre. Auf den Funkspruch des Zugführers „Zug ist entgleist, es brennt, es gibt mehrere Verletzte“, rollt 1.43 Uhr die große Rettungsmaschinerie an. Parallel dazu beginnen die Bahnmitarbeiter mit der Evakuierung des Zuges, nachdem eigene Löschversuche gescheitert sind.
Nach Plan werden die Feuerwehren in beiden Kreisen alarmiert und steuern ihre Bereitstellungsräume an den Tunnelportalen in der Egge bei Lichtenau und Willebadessen an. Die ersten eintreffenden Kräfte bekämpfen den Brand und beginnen mit der Rettung der Verletzten. Zum Einsatz kommt auch das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug der Feuerwehr Altenbeken. Es wird am Bahnhof Willebadessen aufgegleist und steuert dann auf Schienen den Unglücksort an.
Von der anderen Tunnelseite wird Feuerlösch- und Rettungsausrüstung über Rollpaletten in den Tunnel gebracht. Die gesamte Rettungsaktion wird von der Leitstelle des Kreises Höxters in Brakel koordiniert.

Über die Wendel des 40 Meter hoher Rettungsschachtes in der Nähe der Unfallstelle, durch den Rettungsstollen und von den Tunnelportalen steigen Rettungskräfte in die Röhre und kümmern sich um die Verletzten, die dann medizinisch versorgt werden. Wegen eines Massenanfalls an Verletzten hat die Feuerwehr am Nordportal einen so genannten Behandlungsplatz 50 errichtet, an dem bis zu 50 Verletzte vollumfänglich versorgt werden können. Aus dem benachbarten Kreis Lippe wird ein Patiententransport für den Transport von zehn schwer Verletzten alarmiert. Am Nordportal hat Feuerwehr vergleichsweise wenig zu tun, denn ein Großteil der „Verletzten“ hat sich inzwischen zu Fuß auf den Weg in Richtung Südportal gemacht. Um 3.23 Uhr sind alle Menschen aus dem Übungszug gerettet.
In den frühen Morgenstunden informieren sich auch die beiden Landräte, Manfred Müller aus Paderborn und Friedhelm Spieker aus Höxter, sowie Vertreter der Bezirksregierung über das Geschehen in und am Eggetunnel und zollen der professionellen Arbeit der Einsatzkräfte hohes Lob.

Professionelle Rettungsarbeit
Die Übung war dringend notwendig“, kommentiert Paderborners Kreisbrandmeister Bernhard Lücke die Übung im Eggetunnel. „Mit der Betreuung und der Versorgung der Verletzten waren wir ohne Abstriche zufrieden“, erklärte er am Sonntag auf Anfrage der NW. Verbesserungsbedarf zeichnet sich jedoch beim organisatorischen Rahmen im Einsatzplan Eggetunnel ab. „Da wirken sich die Strukturen – zwei Kreise und große Entfernungen – eher hinderlich aus“. In diesem Bereich hat nicht alles fehlerfrei geklappt. Ähnlich sieht es auch Einsatzleiter Elmar Keuter. Er dankt allen, die „auch kleine Systemstörungen professionell überbrückt haben“. Die Rettung habe professionell und zielorientiert funktioniert. Wörtlich fügte er hinzu: „Es ist schon toll, dass alle Beteiligten Hand in Hand gearbeitet haben“. (my)

 

Quelle

 

15.04.2011

Schon als Knirps richtig helfen

2.900 Erste-Hilfe-Malbücher für alle Grundschüler im Kreis Paderborn

VON RALPH MEYER

Büren-Ahden. Seit mehr als drei Jahrzehnten leistet das Team des Rettungshubschraubers "Christoph 13" aus Bielefeld professionelle Hilfe bei Notfällen aller Art. Wichtig ist es vor allem, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, Wenn jede Sekunde zählt, kann die Erste Hilfe lebensrettend sein.

"Erste Hilfe kann nicht frühzeitig genug beginnen", weiß Carsten Kirchhoff, Vorsitzender des Fördervereins Notfallmedizin in Bielefeld und Ärztlicher Leiter des Rettungshubschraubers. Gemeinsam mit Hermann Rottmann, Fachberater Seelsorge bei der Feuerwehr Bielefeld, war er gestern in der Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden, um dort 2.900 Malbücher mit dem Titel "Erste Hilfe für Kinder" für alle Grundschulen im Kreis Paderborn zu übergeben. Das kleine Arbeitsbuch zur Erstausbildung vermittelt schon den Kleineren das richtige Verhalten im Notfall.


Die Fibel zum Ausmalen gibt wertvolle Tipps, was im Notfall zu tun, wie der Rettungsdienst alarmiert wird und bei Verbrennungen oder Nasenbluten zu tun ist. "Kinder reagieren instinktiv und unbedarft, während Erwachsene oft schockiert sind und nicht mal mehr wissen, wie man einen Notruf absetzt", so Rottmann.

Erschienen ist das Heft durch Unterstützung zahlreicher Sponsoren im K & L-Verlag in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg. Seit zwei Jahren arbeitet der Verlag in Ostwestfalen mit dem Team des Rettungshubschraubers Christoph 13 zusammen. Insgesamt werden in diesem Jahr 23.000 Malbücher in ganz Ostwestfale-Lippe verteilt worden.

Die ersten Exemplare gingen gestern an die Kinder des städtischen Kindergartens "Pusteblume" in Büren. Dort spielt die Erste-Hilfe-Ausbildung eine große Rolle, berichtet Kindergartenleiterin Heike Würfel. Auch das Thema Feuerwehr spielt für die kleinen Ahdener Steppkes eine große Rolle.

Der Förderverein Notfallmedizin, der vor fünf Jahren gegründet wurde, unterstützt zielgerichtet die Arbeit des Rettungsdienstes und der Notärzte sowie des Rettungshubschraubers Christoph 13. Die Einsatzzahlen des Rettungshubschraubers sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen und lagen zuletzt bei 1.800 im Jahr. Etwa zehn Prozent aller Flüge gehen in den Kreis Paderborn.


Quelle

 

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