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Bruder Klaus - ein spannendes Leben

Wie kann das Leben von Bruder Klaus für unsere heutige
Zeit noch Gültigkeit haben? Ist sein Rückzug in die Einsamkeit, sein Lebensstil nicht Verantwortungslosigkeit gegenüber seiner Familie und der Gesellschaft? Da tauchen viele Fragen auf. Wer Bruder Klaus wirklich war, das bekommen wir nicht auf einen Nenner. Nein, dazu brauchen wir viele Namen.

Ja, er war Bauer. Ein Bauer der das Land bestellte, der die Erde liebte, mit ihr eng verbunden war und sie bewohnbar machte. Und doch ging er dorthin, hauste dort unten in der Schlucht, wo es "unbewohnbar" war. Sein Zuhause wurde die Ranft... kahl, karg und kalt.

Ein Einsiedler, der in sich ging und die Leute, sie gingen zu ihm. Sie kamen von weit her. Sie befragten ihn, sie hörten auf ihn, sie sahen ihm etwas an, sie fühlten etwas an ihm, sie bekamen wieder Geschmack am Leben.

Der sesshafte Bauer, der um die Entscheidung des " alles verlassen zu dürfen" lange ringen musste, wurde auch für das Schweizer Staatswesen entscheidend wirksam. Durch ihn wurden die Eidgenossen in einer Krise gerettet. Sein Name wurde ein politisches Programm, Grundlage für ein Staatswesen.

Woher bekam er die Kraft, ein Ratgeber für jeden zu sein? Er war ein Lauscher der Schöpfung, erzählt man. Er hatte für jeden und für alles um ihn herum ein offenes Ohr. So hörte er auch auf Gottes Wort und gab es weiter. Ein Gottesfreund und ein Menschenfreund. Ein Bauer, Politiker und Mystiker in einer Person.

Sein Leben ist auch heute noch ein Vorbild für die Gestaltung christlichen Lebens.

Besonders für unseren Verband KLJB, der Junge Kirche auf dem Land sein will.

© 2006-2017 Dorfrat Ahden e.V.
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