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Protokoll der Generalversammlung vom 22.01.2011

Zur Generalversammlung  des Schützenvereins Ahden begrüßte Oberst Friedhelm Meschede um 19:15 Uhr 113 Schützen. Er stellte fest, dass ordnungs- und satzungsgemäß eingeladen wurde. Sein besonderer Gruß galt dem amtierenden König Sascha Weikert, dem Kaiser Bernd Wiesner, dem Ehrenoberst Franz- Josef Ebers, dem Holschenkönig Tobias Harmuth, dem Holschenkaiser Waldemar Bajohr, dem Tambourmajor Hermann-Josef Stelte und dem Ortsvorsteher Rainer Fischer und den anwesenden Ehrenoffizieren.

Die Tagesordnung beinhaltete folgende Punkte:

1) Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden – Gedenken der Verstorbenen –

2) Verlesen des Protokolls 2010

3) Gemeinsames Abendessen

4) Kassenbericht 2010

5) Bericht der Kassenprüfer

6) Unsere Chronik 2010

7) Geschäftsbericht 2010

8) Entlastung des Vorstandes

9) Neuwahl des Kassenprüfers

10) Überreichung des Königs- und Holschentalers, Ehrungen

11) Vorschau auf das Jahr 2011 mit allen Terminen

12) Neuwahl des Vorstandes

13) Verschiedenes

 

Nach dem Gedenken der Verstorbenen Johannes Hegers und Alfons Koch, verlas der Geschäftsführer Manfred Faulhaber das Protokoll der Generalversammlung von 2010. Es gab keine Beanstandungen.

Hiernach wurde die Sitzung für eine dreiviertel Stunde unterbrochen und das gemeinsame Abendessen eingenommen.

Um 20:15 Uhr wurde die Versammlung mit Punkt vier, den Kassenbericht 2010, fortgesetzt. Beim Kassenbericht des Schatzmeisters, vorgestellt durch Gerhard Feld, wurden die Hauptposten der Ein- und Ausgaben erläutert. Der Bericht wurde nicht beanstandet.

Hubert Wegener gab als Kassenprüfer das Ergebnis der Kassenprüfung vom 14.01.2011 bekannt, die von Stefan Finke und ihn durchgeführt wurde. Es gab keine Beanstandungen. Die Kasse und Konten waren sauber und ordentlich geführt. 

Die Chronik 2010, erstellt und verlesen vom Geschäftsführer Manfred Faulhaber, fand den ungeteilten Beifall der Versammlung. Es gab keine Beanstandungen.

Anschließend stellte Oberst Meschede den Geschäftsbericht 2010 mit allen Aktivitäten vor. In diesem Zusammenhang erläuterte Oberst Meschede noch einmal alle Aktivitäten des Schützenvereins _ hierbei insbesondere die Unterstützung geleistete Arbeit durch die Vorstandsmitglieder und älteren Schützen, die bei den Umbauarbeiten mit geholfen hatten. Einen besonderen Dank richtete Oberst Meschede in diesem Zusammenhang an Bernhard Lücke, Giesbert Stoppelkötter sowie  Arwed Bittner, die sich nie lange bitten ließen, bei Umbauarbeiten tatkräftig mitzuhelfen.

Nachdem Unfall von Bernhard Lücke, der glücklicherweise glimpflich ausgegangen war, wurden die weiteren Arbeiten von Thomas und Martin Kreis vorgenommen. Auch Fritz Stute (Lüftungsarbeiten), Elmar Maier (Geländer im Eingangsbereich), Martin Ahlers (Wickeltischauflage) und Hartmut Kaiser (Vertäfelungen) unterstützt den Vorstand bei seinen Arbeiten

 

Im Einzelnen faste Oberst Meschede die folgenden Aktivitäten für das Jahr 2010 zusammen:

 

-       Umbau der Toilettenanlagen im Speiseraum

-       Erstellung einer Behindertentoilette

-       Abriss des alten Abstellraumes und Aufbau eines neuen Lagerraumes

-       Installation einer neuen Lüftung in den Toiletten

-       Einrichtung einer Dunstabzugshaube in der Küche

-       Bau eines behindertengerechten Zugangs zum Speiseraum 

-       Streichen der Wände im Speiseraum, Küche und Vorratssaum 

-       Teilnahme am Stadtkönigschießen

-       Reinigung der Wege und Treppen der Kluskapelle 

-       Gratulation von zehn Schützenbrüdern zu deren Geburtstag

-       Teilnahme an der Beerdigung von zwei Schützenbrüdern

 

An dieser Stelle bedanke sich Oberst Meschede noch einmal ausdrücklich bei den Mitgliedern des Turnvereins, die auch im Jahr 2010 das Ehrenmal zum Schützenfest säuberten

Als scheidender Kassenprüfer bat Hubert Wegener die Anwesenden um die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung wurde, bei 16 Enthaltungen, uneingeschränkt erteilt. Da Hubert Wegener satzungsgemäß als Kassenprüfer ausschied, wurde ein neuer Kassenprüfer gewählt. Aus der Versammlung wurde Ernst Just vorgeschlagen und gewählt. Ernst Just nahm die Wahl an.

Anschließend übergab Hauptmann Gunnar Ebers den Königstaler an Sascha Weikert und den Holschentaler an Tobias Harmuth. Nachdem jeweiligen „Hoch leben lassen“ spendete Sascha 50 Liter und Tobias 30 Freibier.

Anschließend überreichte Oberst Meschede dem Schützenbruder Jens Petzold noch nachträglich den Orden für das Zepter. Die nachträgliche Verleihung der Orden für den Apfel (Frank Petzold), sowie für die 25-jährige, 50-jährige und 55-jährige Mitgliedschaft im Verein für Heinz Farke, Hans Gerd Böddeker und Raimund Hüser konnten nicht vorgenommen werden, da diese Schützen nicht anwesend waren.

Gunnar Ebers und Peter Fischer wurden für die zehnjährige Mitarbeit  im Vorstand mit dem entsprechenden Orden durch Oberst Meschede ausgezeichnet. Neben der neunjährigen Vorstandstätigkeit hatten diese bereits ein Jahr vertretungsweise im Vorstand Aufgaben übernommen.

 

Für das Jahr 2011 gab Oberst Meschede anschließend eine Vorschau auf die anstehenden Termine.

 

-       26. März 2011                          Stadtkönigschießen

-       13. Juni 2011                            Firmung

-       19. Juni 2011                            Dorfmeisterschaft Sportverein

-       23. Juni 2011                            Fronleichnamsprozession

-       25. Juni 2011                            (Rekrutenüben)

-       26. Juni 2011                            Seniorenfrühschoppen

-       2. bis 4. Juli 2011                      Schützenfest Ahden

-       16. Juli 2011                             Tauziehen Sportverein

-       3. bis 5. September 2011           Kreisschützenfest Bleiwäsche

-       2. Oktober 2011                        Erntedankfest

-       15. Oktober 2011                      70er / 80er Party

-       22. Oktober 2011                      Kreisköniginnenball in Brenken

-       Ganzjährig                               Vorbereitung des Jubelschützenfestes 2012 (175 -jähriges Bestehen)                  

 

Oberst Meschede wies ausdrücklich darauf hin dass es gerade im Juni sehr viele Schützenfeste in den Nachbargemeinden gibt, so dass wir über die Termine Seniorenfrühschoppen und Rekruten üben noch einmal nachdenken sollten.

Bevor wir mit der Neuwahl des Vorstandes begannen, wendete sich Oberst Meschede an alle Anwesenden und äußerte sein tiefes Missfallen darüber, dass im laufenden Jahr, insbesondere aber am Schützenfestmontag, ein nicht akzeptables Verhalten der Schützen und diverser Dorfbewohner festzustellen war. Hiervon waren nicht nur der Vorstand, sondern auch der neue König und diverse Frauen der Vorstandsmitglieder betroffen. Oberst Meschede forderte die hier nicht genannten Personen auf, zukünftig den Mut zu haben, die betroffenen Vorstände direkt anzusprechen wenn sie ein Problem haben, und dies nicht hinter vorgehaltener Hand und vor allem unberechtigt, zu tun. Dies sei ein Verhalten, was er so nicht mehr hinnehmen wird. Dies gilt insbesondere für den Fall, bei dem Oberst Meschede zu einem Zeitpunkt verbal angegriffen wurde, als sich dieser mit Gästen des Schützenfestes aus Politik und Wirtschaft unterhielt. Hierbei sei es egal, ob der Grund der Klage berechtigt ist oder nicht. Dieses Verhalten schädigt das Ansehen des Vereins und des gesamten Dorfes nachhaltig. Sollte dies in dieser Form noch einmal geschehen, würde dies bei der nächsten Generalversammlung unter Benennung der Namen dieser Schützen angesprochen werden.

Es könne nicht sein dass sich einige Schützen einen Spaß daraus machen, den Vorstand permanent anzugreifen. Alle Vorstände heute und in der Vergangenheit machen ihre Arbeit ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Wenn es schon kein unmittelbares Lob für die für diese Arbeit gibt, kann man zumindest verlangen, dass man für diese Tätigkeit nicht beschimpft oder verleumdet wird. Jeder Mensch macht Fehler, so ist auch der Vorstand hiervon nicht ausgenommen. Jedoch sollte die Verhältnismäßigkeit, Höflichkeit und Bewahrung des jeden einzelnen gewahrt bleiben. Sollte sich dies zukünftig und vor allem langfristig nicht ändern, so sollten wir uns alle einmal Gedanken darüber machen, was dies für den Schützenverein und für den Ort für Folgen hat, wenn sich keiner mehr aus den oben genannten Gründen für einen Posten im Vorstand zur Verfügung stellen wird.

 

Hiernach führten wir die Neuwahl des Vorstandes durch.

 Ehrenoberst Franz Josef Ebers wurde gebeten die Wahl des Oberst vorzunehmen. Vorgeschlagen wurde Friedhelm Meschede, der bei 111 Stimmberechtigten, der zu diesem Zeitpunkt 113 anwesenden Schützen mit 110 Ja-Stimmen und einer Enthaltung als Oberst wieder gewählt wurde. Oberst Meschede nahm die Wahl an und übernahm die Durchführung des weiteren Wahlverfahrens.

 

In geheimer Wahl wurden weiter gewählt: Hauptmann (Gunnar Ebers) 108 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen, eine Enthaltung. Nach einem langen hin und her und 22 Vorschlägen wurde Dieter Meschede mit 72 Ja-Stimmen, 26 Nein-Stimmen, 12 Enthaltungen, bei nunmehr 110 Stimmberechtigten zum neuen Geschäftsführer gewählt, da Manfred Faulhaber aufgrund seiner beruflichen Aktivitäten dieses Amt nicht weiter ausführen konnte. 

Zum Schatzmeister wurde Gerhard Feld mit 107 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gewählt.

Die weiteren Posten wurden in nicht geheimer Wahl per Handzeichen durch 110 Wahlberechtigte vergeben:

Oberstadjutant, Peter Fischer, 107 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen

Feldwebel, Murat Turgut, 103 Ja-Stimmen, sieben Enthaltungen 

1. Zugführer, Andreas Hüser, 107 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen

2. Zugführer, Eberhard Meier, 105 Ja-Stimmen, fünf Enthaltungen 

1. Fähnrich – 1. Fahne, Christian Michels, 106 Ja-Stimmen, vier Enthaltungen

1. Fahnenjunker -1. Fahne, Olaf Runte, 107 Ja-Stimmen, drei Enthaltunge

2. Fahnenjunker – 1. Fahne, Lars Runte, 104 Ja-Stimmen, sechs Enthaltungen

1. Fähnrich – 2. Fahne, Sascha Weikert, 105 Ja-Stimmen, eine Neinstimme, vier Enthaltungen

1. Fahnenjunker – 2. Fahne, Sascha Pfeiffer, 103 Ja-Stimmen, eine Nein Stimme, sechs Enthaltungen

2. Fahnenjunker – 2. Fahne, Tobias Harmuth, 100 Ja-Stimmen, eine Nein Stimme, neun Enthaltungen

 

Zu Punkt Verschiedenes stellte Oberst Meschede seine Vorstellungen vom anstehenden Jubelfest vor und diskutierte diese mit den Anwesenden. Es wurde festgehalten dass kein Kommerzabend stattfinden soll und das zum Jubelfest insbesondere nur die Vereine und Gemeinden eingeladen werden sollten, zu denen wir bereits heute regelmäßige und freundschaftliche Beziehungen führen.

Die Sammlung für die Kriegsgräber ergab 96,01 Euro.  Die Versammlung endete gegen 23:30 Uhr

 

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