Ahden | Vereine | Wirtschaft | Freizeit | Termine | Neues | Sitemap | Suche
zur Homepage

CHRONIK   1978

Viele Ereignisse haben uns in diesem Jahr überrascht. Dem Einem brachten sie Freude – Glück oder die Hoffnung. Dem Anderen aber Angst – Schmerz oder aber einen bitteren Abschied. Gemeinsam haben sie alle aber Eines: „ Das Vergessen werden.“ An dieser Stelle sollen aber die wichtigsten Ereignisse feiert und festgehalten werden.

AUßENPOLITIK:

USA – Präsident Carter zu Friedensgespräche im Nahen Osten…. Der italienische Ministerpräsident Aldo Moro wird unter einem Gemetzel ( 5 Begleiter erschossen ) von Linksextremisten entführt und nach Nichterfüllung der Forderungen 2 Monate später ermordet in einem Auto aufgefunden. Der Versuch, eine Europäische Währung zubringen, scheitert vorerst an einigen unentschlossenen Ländern.

INNENPOLITIK:

Streiks sind fast an der Tagesordnung. Hafenarbeiter legen ganze Häfen still; die IG Druck & Papier beschert nur einige Tage keine Zeitung, die IG Metall schließlich ringt um die 35 Stunden Woche. Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich bei 1 Million. Weltwirtschaftsgipfel in Bonn beschließt Maßnahmen gegen die Flugzeugentführungen. Die Terroristenszenerie kommt etwas zur Ruhe, nach dem Pannen bei der Fahndung aufgedeckt wurden und Konsequenzen gezogen sind.

Erfolg: Gefangennahme einiger Terroristen und Eliminierung derer, die sich der Verhaftung widersetzten. Die Kirche verliert ihr Oberhaupt Papst Paul VI. Nachfolger wird Johannes Paul I. , der Patriarch von Venedig. 33 Tage nach seiner Wahl stirbt auch er. Ein Pole Kardinal Karol Wojtyla wird als Johannes Paul II. zum Papst gewählt.

SPORT:

Fußballweltmeisterschaft in Argentinien. Viele Erwartungen wurden in unsere hochdotierten Fußballer gesetzt. Enttäuschung  auf der ganzen Linie. Defensivfußball und vorzeitiges Aussscheiden ließen diese WM eine Farce werden. Eine andere Sportart feierte Triumphe. Die Handballer unter Leitung von cleveren Vlado Stenzel werden nach klasse Spielen verdient Weltmeister. Im Endspiel wird der Russische Bär regelrecht an die Wand gespielt. Der heimische Fußballverein gibt zu einiger Besorgnis Anlaß. Verletzte oder vorletzte Platz in der Tabelle darf nicht die Zukunft eines Vereins gefährden. Möge man über das Spiel zur Kameradschaft zurückfinden, dann bleibt auch der Erfolg nicht aus.

KOMMUNALES:

Paderborn erweist sich immer mehr als Großstadt. Politiker wie der Bundespräsident und Bundeskanzler kommen jedes Jahr. Das Englische Königshaus ist zudem in jedem Jahr von einem Repräsentanten vertreten.

ORTSGESCHEHEN:

Alle Vereine im Ort sind bemüht, die Gemeinschaft in unserem Ort zu fördern. Sportfest, Kinderfest, Altentag, Martinszug und Nikolausfeier ließen selten Langeweile aufkommen. Den Reigen eröffnete das Tambourcorps Ahden. 50 Jahre- ein schönes Jubiläum;  alle machten mit. Der Schützenverein stellte die größte Abordnung. Den letzten und wohl nachhaltigsten Eindruck hinterließ schließlich der Ortsheimatpfleger mit je einem Abgeordneten aus jedem Verein. Fast zu viele Helfer bewältigten in zwei Tagen den Aufbau eines Blockhauses auf dem Kirchvorplatz. Dieses Blockhaus dient als Unterstand für die Schulkinder. 13 Taufen, 7 Trauungen, 8 Beerdigungen. 12 Kommunionkinder und 48 Firmlinge gestalteten das Jahr 78 mit.

VEREINSWESEN:

Gleich zu Beginn des neuen Jahres war die Generalversammlung mit Neuwahl des gesamten Vorstandes. Der alte Vorstand genießt das Vertrauen des Vereins. Seine Wiederwahl bestätigte dieses. 6 Versammlungen , 6 Vorstandsitzungen waren notwendig, um den Winterball, das Schützenfest, Schützenrechnung, Kreisschützenfest und Königsball gelingen zu lassen.

Sechs Neulinge trugen sich in das Vereinsregister ein. Leider hatten wir mehr Todesfälle, was Gottlob sehr selten vorkommt. Es waren zu betrauern: Georg Clausmeyer – Franz Ebers – Heinrich Runte – Johannes Stute – Anton Hüser – Konrad Steinkuhle  und Johannes Westermeyer.

Die Schänke bekam erstmalig Herr Ludwig aus Wewer für DM 11.850,-  . Das von ihm bewirtschaftete Winterball – Fest überzeugte nicht nur den Vorstand. Leider wird dieser noch nicht so stark besucht, wie es sich der Verein wünscht. Unser Bestreben wird es aber weiterhin sein, dieses fest noch besser zu gestalten. Besser dagegen unser Hauptfest, das Schützenfest. Der amtierende König trug sehr viel zum Gelingen bei. Uneigennützig stelle er seine Arbeit zur Verfügung, eine Königskrone in der Halle zu erstellen. An dieser Stelle August Fischer und seinen Helfern nochmals recht herzlichen Dank.

Das Wetter spielte uns in diesem Jahr einen Streich. Nichts desto trotz gelang es dem König mit Gefolge, die Stimmung im zu erleben zu lassen. Zwei Tage gingen viel zu schnell dem Ende zu. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Kindertanz, Karusellfreifahrten und Bonbons Eimerweise ließen manches Herz höher schlagen. Der Montag stand ganz im Zeichen des Vogelschiessens. Die Jugend machte einen großen Schritt nach vorn; sie versuchte es jedenfalls. Vater und Sohn ließen sich nicht stören, der Vogel sollte ins Haus Weikert kommen. Er kam. Vater Helmut Weikert zeigte einmal mehr,  das auf ihn Verlaß ist.

Seine Ehefrau nahm er zur Königin, Adjudanten waren sein Sohn und Hubert Finke. Nachbarschaftshilfe wurde hier groß geschrieben – der Hofstaat war zusammen.

Die anderen Würdenträger sollen nicht vergessen werden. Es waren diese s

Kronprinz:  Hans Georg Kleine

Zepter Prinz:  Hans Georg Vogt

Apfelprinz:  Reinhold Schmidt

Holschenkönig :  Friedrich Stute

Das fest nahm seinen gewohnten Verlauf. Das es gelungen war, bewies vielen der Kater am nächsten Morgen. Schon kurze Zeit drauf das Jubelfest in Büren. Vorstand und König vertraten unseren Verein. Die Schützenrechnung lies jeden nochmal auf seine Kosten kommen. Nach der Abrechnung  gab es Freibiermarken mit einem Festball, der anderen nichts nachstand. Das Kreisschützenfest forderte noch einmal den alten König August Fischer. Hofstaat, Vorstand  und Schützen schlossen sich an, so daß wir mit einer starken Abordnung im Nachbarort Wewelsburg  auftrumpften. Um Holzesbreite hätten wir den Kreisvogel in unserem Ort holen können, doch Leiberg war treffsicherer.

Das letzte Fest des Jahres , der Kreiskönigsball, ließ die Eleganz der Majestäten im hellsten Licht erscheinen. Ein Abschluss sondergleichen, der manchen Schützen auf ein Wiedersehen hoffen lässt.

Weihnachten ohne Blasmusik ? Fast unvorstellbar! Der Schützenverein machte es einmal mehr möglich, die festliche Stimmung aufkommen zu lassen.

FAZIT: Ein Jahr ohne große Vorkommnisse ; der Zufriedenheit ! Hoffen wir auf noch viele solcher Jahre !

Schmidt                           Ebers

Oberst                            Hauptmann

Aufgestellt:   Manfred Schmidt  ; Schriftführer

© 2006-2018 Dorfrat Ahden e.V.
766368 Seitenklicks seit dem 15.05.2006