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Nachtangeln Hövelhof 2014

Bericht Nachtangeln Hövelhof 15.08.2014

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Unter schlechten Vorzeichen stand unser nunmehr drittes gemeinsames Nachtangeln in Hövelhof an den Emsquellauen. Die Wetteraussichten waren für einen Tag Mitte August eher mäßig bis schlecht.

Trotzdem fanden sich auch dieses Jahr wieder 12 wackere Schwiepenschwinger auf dem Parkplatz der Emsquellaue ein. Nach einer kurzen Begrüßung und Auslosung der Plätze begann erst einmal die Schufterei. Es ist schon ein Wahnsinn was ein passionierter Angler so alles benötigt. Von Nachtsichtgeräten über einen Liebes Pavillon bis hin zu Eiswürfeln um die Wassertemperatur herunter zu kühlen war alles dabei. Die Mischung machte es heuer, erfahrene Petri Jünger wie Vati ( Manni) und Mutti ( Bernd) als auch "Frischlinge" wie Stefan ( Kopflampe als einziger auf über  2m Höhe angebracht) und Phillipp ( mein Nachtsichtgerät benötige ich nur zum Waschbären beobachten). Abgerundet wurde die Truppe durch Carsten und Andre, Sascha, Rüdiger F., Horst, Gerd ( unser neuer Angelfreund aus Kempen) sowie dem Autor des Ganzen. Natürlich will ich die virtuelle Klabauterfrau nicht vergessen, ( ein altes Sprichwort besagt: Frauen auf einem Schiff und beim Angeln bringen Pech) liebe Eva, Pech bringst du uns wirklich nicht und wir sind Stolz auch eine Frau in unserer Runde begrüßen zu dürfen!

Nun aber zum Wesentlichen des Unternehmens, dem geselligen Angeln! Im Teich waren dieses Jahr neben Stören und Welsen auch wieder Lachsforellen zu fangen, wobei eine besondere Forelle von über 4 Kg besetzt worden war. Ausgemacht wurde, falls jemand diesen schönen Fisch fangen sollte, wird ihm die Ehre zuteil unsere Truppe im kommenden Jahr kulinarisch zu verwöhnen.

So wurde nachdem alle ihre Ruten montiert und beködert hatten gemeinsam gestartet um den fischigen Gesellen auf die Schuppen zu rücken. Die erste Forelle wurde soweit ich mich erinnern kann von Bernd gefangen, der erste und einzige Wels von Phillip und der erste Stör von Eva. Hier folgten noch einige der urigen Fische, insgesamt konnten wir 13 Stück erbeuten.  Gefolgt vom ersten heftigen Regenschauer wurden dann auch die nächsten Lachsforellen  ( alles makellose Fische im besten Zustand) gefangen wobei es am Ende 26 Stück der wohlschmeckenden Fische seien sollten. Doch dann passierte es, Carsten hatte einen gewaltigen Biss, versuchte er noch Anfangs den Fisch zu verwirren indem er die falsche Rute in die Hand nahm, fing der Tanz nach kurzer Zeit erst richtig an.  Konnte man doch direkt merken, dass dieser Fisch gewaltige Kraft besaß. Carsten versuchte alles um den Fisch gekonnt auszudrillen. Jedoch behielt die Forelle nach ca 5 Minuten die Oberhand und verschwand mitsamt des Vorfaches von Carsten und auch Andre. Beide Vorfächer konnte Stefan kurze Zeit später an seiner Posenrute einsammeln. Da wir alle gute Angelkollegen sind wurde Carsten natürlich sofort von uns allen wieder aufgebaut und mit einigen guten Tipps versorgt, dass ihm so etwas nicht noch einmal passiert. Fortan wurde jeder Drill mit guten (meistens zumindest) Ratschlägen kommentiert . Der Abend brach nun herein und ich vermutetet die Eiswürfel waren gar nicht dazu mitgebracht worden um den Teich herunter zu kühlen. Also machte ich mich auf die Suche. Bei einer Runde um den Teich fiel mir eine gut bewachte Kühltasche auf, nach kurzer Verhandlung wurden die Eiswürfel ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt, den Captain zu kühlen! Kurzweilig war der Abend wie auch die kommende Nacht für einige. Gerüchten zu folge war es außerhalb meines Autos doch recht kalt und nass in der Zeit von 1:00 bis 5:00 Uhr. Ecki kam dann auch noch zur Morgen Schicht, auch um vielleicht Eva zu Unterstützen. Doch hatte es Eva allen gezeigt! Sie hatte mit am besten gefangen und war um 08:00 Uhr immer noch so erschöpft, dass man sie unter dem Liebes Pavillon nicht hervor kommen sah. Kurze Zeit später schlug dann die große Stunde von unserem Stefan, nach gekonnten und kräfteraubenden Drill konnte er das "U-Boot" doch noch überlisten! Petri an unseren " neu Angler " ( er hat erst in diesem Jahr die Fischereiprüfung abgelegt). Ich bin sehr auf die Kulinarischen Spezialitäten beim nächsten Event gespannt.

Rundum ein gelungenes Event war unser Nachtangeln auch in diesem Jahr, alle waren zufrieden und jeder konnte mehr oder auch weniger Fische überlisten. Eine Fortsetzung wird es definitiv geben! Ein großes Dankeschön gilt auch unseren Gastgebern um Andreas Gutsche und der guten Seele Helmut. Immer um uns bekümmert, gerne auch zu einem Plausch aufgelegt. Alle Fische wurden waidgerecht getötet und direkt auf Eis gelegt.

 

Getreu nach dem Motto:

 

Eat, sleep, Go Fishing!

 

Tight Lines und Petri Heil

 

Rüdiger

 

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