Hochseeangeln

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Rügen-Bornholm Angeltour 2009

Von Horst Redenius

Teilnehmer: Olaf Stelte, Manfred Schmidt, Bruno Steinkuhle, Rüdiger Füllgräbe, Achim Koch, Horst Redenius und unser „persönlicher Arzt“ Peter Graczyk.

Da wir den Kutter in Vollcharter gebucht hatten, kamen noch 4 Angelfreunde aus Hitsacker hinzu.

Sonntag den 08.03.2009 um 12.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Sassnitz auf Rügen. Eine angenehme und lustige Fahrt endete um 19.30 Uhr am Hafen direkt in Sassnitz.

Dort erwartete uns schon die BALTIC I mit ihrer bewährten Crew. Schnell unsere Sachen verstaut und ab in die Messe um den obligatorischen Eintopf und das erste Bierchen in Empfang zu nehmen.

Unser Ziel war eigentlich rund um Rügen dem Dorsch nachzustellen, da einige von uns leicht Seekrank werden. Wolfgang, der Käpt’n, schlug uns allerdings vor dem Adlergrund zwischen Rügen und Bornholm einen Besuch abzustatten. Unsere Einwände in Sachen Wellengang wischte er locker zur Seite. Erwartete Windstärke: 3 – 4. Das heist Wellengang 0,5 – 1 Meter.

Also ging es am nächsten Morgen um 7.00 Uhr Richtung Bornholm mit erstem Stop um 11.00 Uhr im Adlergrund. Endlich konnten wir unsere Pilker in der Ostsee auf Tiefe schicken. 27 Meter Wassertiefe steigend auf 16 Meter waren die Ansagen unseres Käpt’ns und natürlich Dorschanzeige. Es dauerte nicht lang und die ersten Dorsche landeten in unseren Kisten. Schöne „Küchendorsche“ mit Gewichten um 2-3 kg. kamen nun in regelmässigen Abständen an Deck. Leider war dieser Angeltag viel zu schnell vorbei, da wir ja unsere Überfahrt nach Bornholm noch bewältigen mussten. Bei auffrischenden Winden wurden wir ordentlich durchgeschüttelt, aber alle blieben „Seefest“.

Einer ruhigen Nacht im Hafen von Rönne folgte der erste „richtige Angeltag“ von 8.30 Uhr bis um 16.00 Uhr. War der erste Tag schon zu unserer vollsten Zufriedenheit verlaufen, war der 2. noch um einiges besser. 25 Dorsche pro Angler und ein deutlich höheres Durchschnittsgewicht machten das Angeln zu einer reinen Freude. Hotte fing an allen Tagen den jeweils schwersten Dorsch. Bis auf eine Ausnahme: Einer unserer Angelfreunde aus Hitzacker brachte den schwersten Dorsch der Tour mit 8,1 kg. zur Strecke.

Die folgenden Tage wurden von immer neuen „Rekorden“ was die Fangausbeute betraf, getoppt. T-Shirt Wetter, zwischendurch mal ein Schneeschauer und immer eine steife Brise sorgten für einige „Umbauarbeiten“ in Sachen Kleidung.

Abends, nach einer heissen Dusche wurden die Tageserlebnisse bei einem oder zwei Bierchen und dem ein oder anderen Schnaps verarbeitet. Auch in dieser Hinsicht standen uns unsere Hitzacker Angelfreunde in nichts nach.

Fazit: Es gibt kaum noch ein Fanggebiet in der Ostsee das solche Mengen Dorsch vorweisen kann. Auch Laichdorsche wurden von uns nicht gefangen. Wenn das Wetter mitspielt ist es Angeln pur.

Petri Heil !
Horst

Island-Angeltour 2006 von Olaf

Von Olaf Stelte

Teilnehmer: Olaf Stelte, Bernd Pfeiffer (Hesse), Bruno Steinkuhle, Achim Koch

Am 02.05.2006 haben sich 4 mutige Angler auf den strapaziösen Weg nach Island in den Westfjord gemacht um Dorsch, Steinbeißer und andere Meeresgiganten zu jagen.
Nach ca. 18 Stunden Anreise kamen wir am 03.05.06 um 00:30 Uhr Islandzeit in Talknafjördur an.
Als wir dann die schönen neuen Holzhäuser mit Meeresblick bezogen hatten,
sanken alle Mitreisenden nach einem kleinen Schlummerschluck todmüde in ihre Betten.

Am 1. Morgen bekamen wir dann die Einweisung auf unser super Boot, ( 8 Meter lang, ca. 2 Meter breit, 250 PS Dieselmotor, Steuerstand und kleine Kajüte im Bug, 2 ca. 1 Kubikmeter große Fischkisten im Boot eingelassen, Echolot u. GPS).
Nachdem Achim als Kapitän auserkoren war, konnte endlich das Angeln beginnen. Nach ca. halbstündiger Fahrt Richtung Fjordausgang fingen wir an zu pilken. Nun geschah das was alle gehofft hatten, wir standen über Unmengen von Dorsch welcher bei jedem herunterlassen des Pilkers auf denselbigen biss.
Zum Glück angelten wir nur mit mittelschweren Pilkruten und Rollen, sowie Pilkern zwischen 90 – 200 Gramm, so das unsere Arme erst nach 2-3 Stunden die ersten Müdigkeitserscheinungen aufwiesen. Die durchschnittliche Größe der Dorsche lag bei ca.2,5- 3 Kg, die schwersten Dorsche die wir gelandet haben wogen 7,5 Kg und wurden von Achim u. Bruno gefangen, dazu gesellten sich noch etliche in der 4-5 Kg Klasse, die jeder an Bord fing. Die Anzahl der gefangen Dorsche pro Tag würde ich auf 25-50 Stück pro Mann tippen.
Dieses Extrem-Angeln ging jeden Tag so weiter bis ein markerschütternder Schrei von Bernd (Hesse) die Stille im Fjord zerriss, Steinbeißer !!!
Wahrhaftig, am 4. Angeltag hatte Bernd eine schönen 6,5 Kg schweren Steinbeißer auf Pilker mit Schellfischfetzen gefangen und um den Rest der Mannschaft richtig schlecht aussehen zu lassen fing er kurz darauf noch einen zweiten kleineren Stoni.
Dieses waren allerdings bis auf einige Schellfische und einen von Olaf im Hafen gerissen Goldbutt die einzigen Exoten die über unsere Bordwand wanderten.
Allerdings hatten andere Angelgruppen vor Ort etwas mehr Glück so das wir im Filetierhaus etliche Dorsche von 10-20 Kg bestaunen konnten.
Eine Gruppe aus dem Frankenland hatte einen Steinbeißerstandort gefunden und legte an einem Tag satte 33 Stück auf die Planken.
Vor unserem letzten Angeltag hatten wir unsere Fischkisten schon voll mit Filet und so fragten wir den Bootsbesitzer ob er unseren Fang von diesem Tag gebrauchen könnte. Da er dieses bejahte fingen wir dann geschätzte 350 Kg Fisch ohne diesen schlachten und filetieren zu müssen, was auch sehr angenehm war.
Am 08.05.06 gegen 21:30 Uhr Islandzeit traten wir mit schmerzenden Armen und vollen Fischkisten die Rückreise an, die dann auch am 09.05.06 ca. 17:30 Uhr endete.

P.S. Schweres fischen mit 50lbs Rute und Naturköder haben wir auch probier, das Ergebnis war jedoch nicht überzeugend, da sich auch die mittelgroßen Dorsche auf ganze Köderfische stürzten und das andauernde hochkurbeln mit der Multi und 900 Gramm Grundblei war einfach zu stressig.

Fazit: Es war ein super Angelurlaub der eigentlich nach einer Wiederholung schreit, allerdings erst dann wenn der Transfer in Island vom Flughafen zum Camp nicht mehr 8 Stunden Rüttelstrecke im Bus beinhaltet.

Petri Heil !

Olaf

Oeresund 2004 von Pfiffi

Hallo zusammen!
Ich halte meinen Bericht diesmal etwas kürzer.

Los ging es am Montag den 15.03.2004 in Richtung Helsingör. Wie immer waren wir mit 12 Personen unterwegs und es sollte 6 Tage auf die Baltic-I gehen!
Ein kurzes Wort zu der Baltic, Die Crew um Kapitän Wolfgang ist in jeder Hinsicht absolut vorbildlich genauso wie das Schiff selbst.
Alles ist sauber und bietet genügend Platz. Wolfgang, Marion und Mike sind jederzeit zuvorkommend und hilfsbereit! Dieses Lob haben sich die drei verdient.
OK, zurück zur Reise:
Außer einer Vollsperrung der A7 sind wir ohne Probleme gegen 21:00 in Helsingör angekommen.
Die Baltic lag dieses Jahr direkt am Hafen Ausgang und wurde nach kurzem Suchen gefunden!


Dienstag 16.03.2004

„ Habt ihr ein Glück mit dem Wetter, in den letzten Tagen hatten wir teilweise noch Schnee, und nun scheint die Sonne bei 13 Grad!“, nur soviel dazu: Wenn Engel reisen….
Gefangen haben wir am ersten Tag eher durchwachsen, Dorsch, Wittling und Platte auf Wattwurm, sowie Heringe und Dorsch beim pilken. Der größte Dorsch des Tages hatte 81cm bei 4,8 Kg.
Manfred fing ziemlich genau 111 Heringe teilweise um 30cm groß! Auf die 111 wurde anschließend natürlich noch einer getrunken.


Mittwoch 17.03.2004

Dieser Morgen begann sehr mau, das Wetter war bestens bei strahlendem Sonnenschein und weniger als 0,5 Knoten Drift, aber der Dorsch wollte nicht.
Wolfgang meinte, wir probieren es mal auf dem Wolfgangs Berg eine 12 Meter stelle im Sund.
Hier angekommen ging die Post dann richtig ab!
Etliche Dubletten und super Dorsche kamen an Board. Kaum ein Fisch unter 3 Pfund. Marion konnte noch eine Meerforelle von knapp 50cm überlisten, gefangen ( im Maul) auf Heringsvorfach!!!
Der Spuck war allerdings schnell wieder zu Ende, doch hatte nun jeder seine Fischkiste gefüllt.


Donnerstag 18.03.2004

Wetter wie gehabt, Fisch auch wie gehabt!
Einzig erwähnenswert war eine Beobachtung im Hafen. Hier fingen Dänen etliche Platte von stattlichen Größen.
Bei einem habe ich in die Fischkiste geschaut, hier lagen 6 Platte von ca 40-45cm Größe.


Freitag 19.03.2004

Letzter Tag, heute gab es zum aufstehen etwas Regen. Um 10 gab Wolfgang den Wetterbericht der nächsten 24 Stunden durch…. Ab Nachmittag Wind drehend und Stärke 8, ab heute Abend bis Stärke 10.
Das bevorstehende Sturmtief Schlug den Dorschen nun auch auf den Magen. Gefangen Wurden am Morgen von Carsten zwar noch zwei Fische über 10 Pfund, aber sonst hielt sich die Ausbeute in Grenzen.


Samstag 20.03.2004

Rückreise bei Regen, Sturm und 5 Grad!
Tja, wenn Engel reisen……..

Oeresund 2003 von Pfiffi

Und los gehts:

09.03.2003

Abfahrt Paderborn: 11:30 Uhr
Die Fahrt verlief ohne erwähnenswerte Komplikationen!
Ankunft Helsingör: 19:30 Uhr
Wolfgang, Marion und Mike erwarteten uns bereits.
Bei der obligatorischen Erbsensuppe und dem Begrüßungs-Bier wurde Wolfgang auch direkt nach der Momentanen Situation auf dem Öresund „ ausgequetscht“!
Die Antworten lies unsere Euphorie natürlich erst einmal verpuffen ( Zu Kalt, Nebel, Ost-Wind, viel Drift, in der Woche vorher kaum Fisch etc)!
Wolfgang meinte aber noch: „ Aber nun seit ihr ja da!
Nachdem wir dann noch zuhören bekamen, dass heute morgen nicht ein einziges Boot auslaufen konnte, musste ich sofort an das AB denken ( die armen Schlucker….)!
Gefachsimpelt wurde noch eine ganze Weile, bis zum Schlafen gehen!


10.03.2003

06:00 Uhr aufstehen war angesagt, rein in die Klamotten und an Deck!
Den ausgelosten Platz eingenommen ( machen wir an jedem Tag aufs neuen immer abends), die Ruten montiert und noch einige Vorfächer gebunden!
Um 07:00 Uhr gibt es auf der Baltic-I immer Frühstück!
Während des Frühstücks fährt Wolfgang bereits auf dem Öresund es geht heute in Richtung Süden.
Ca 07:45 Uhr geht es los, die Pilker, Beifänger, Heringssysteme, etc fliegen in die Ostsee!
An diesem Tag stand ich auf der Abdrift-Seite!
Teilweise haben wir 200g und mehr gefischt, trotzdem kam man kaum an den Grund!
In der Letzten Jahren habe ich m Öresund fast nie schwerer als 120g fischen müssen, aber dieses Jahr war die Drift fast immer über 2KN!
Egal, Pilker runter und los geht’s….. den ersten Dorsch des Jahres fing Carsten alias Hague2301 mit großem Jubel wurde von jedem das Beutebier für den ersten Dorsch in empfang genommen!
Der Tag zog sich dann so dahin, jeder fing seinen Dorsch und Hering, aber es kam nur ein Dorsch über 10 Pfd aus den Fluten ( erneut Hague2301 / 81 cm – 5.1 Kg!)!
An diesem Tag wurden von uns 11 Personen ca. 50 Dorsche und ebenso viele Heringe sowie eine Scholle gefangen, der Anfang war gemacht!

In den gesamten Tagen fingen wir hauptsächlich auf grüne oder orange-silberne Pilker sowie auf Japanrote Beifänger.
Die Kollegen Olaf und Bernd ( Hesse) fingen auch den ein oder anderen Dorsch auf ihre Dorschbomben ( Eigenbau, bzw. von Hakuma!).
Der nächste Teil folgt in kürze, kuriose Fänge und Seenot incl.!

Und der Rest!


11.03.2003

Dieser Tag war im großen und ganzen recht Ereignislos.
Gefangen wurde in etwa die Menge des ersten Tages, ein paar mehr Heringe waren es!
Die Drift hatte nun teilweise fast 3 KN.
Die Dorsche lagen allesamt zwischen 10 und 70cm!
Die Heringe allerdings waren schön groß und fett, es hatte sich also gelohnt!
Da an diesem Tag ansonsten nichts außergewöhnliches passiert ist, widme ich mich lieber dem nächsten Tag!


12.03.2003

An diesem Morgen war es recht nebelig, aber noch soviel Sicht, dass wir herausfahren konnten!
Heute soll es Richtung Norden gehen!
Der anfängliche Nebel lichtete sich auch bald ( Wolfgang musste nur 2-3 mal das Nebelhorn ziehen!) so dass wir auch sehen konnten wo wir waren!
Neben uns tauchte ein dänisches Boote auf und fuhr die gesamte Zeit mit Vollgas im Kreis um dann in die „Eisen“ zu gehen , hupen, 2 Minuten warten , erneut hupen und Vollgas weiter! Ist halt die Art der Dänen zu angeln!
OK an diesem Morgen kamen einige schöne Dorsche an das Tageslicht, der bis dahin größte von mir mit 81cm und 6,2 kg!
Mittags tat sich hier im Norden auch nicht mehr das meiste, also entschloss sich Wolfgang in den Süden zu fahren ( die anderen Boote hatte zwar auch nicht allzu viel gefangen, allerdings sollte die Drift dort nicht so stark seien!
Kurz vor Feierabend kam Hotte´s großer Augenblick…. er pumpe eine ganze Weile an dem vermeintlichen Dorsch, bis sich eine Schnur an der Oberflache zeigte, an der Schnur gezogen kam eine Rute incl Multirolle ans Tageslicht!
Bei genauerer Betrachtung handelte es sich um eine ABU Ambassadeur und das beste, noch voll funktionstüchtig!
Die Rolle mit Rute lag maximal 36 Stunden in der See!
Feiner Fang kann man nur sagen!
Hiermit gewann Hotte dann auch die Tageswertung ( =>Beutebier)!

Mittlerweile war es 16:30 Uhr und Wolfgang fuhr Richtung Hafen!
Vor der Einfahrt mussten wir warten, da eine der Scnadlines-Fähren gerade einlaufen wollte, da gab Wolfgang auch schon wieder GAS!
Mike rief zu uns runter: „ Da ist wer in Seenot!“ wir fahren hin!
Zuerst konnte ich nichts erkennen, dann aber einen kleinen roten Punkt mitten in der Hauptfährlinie von Scandlines!
Je näher wir kamen um so genauer konnte man erkenne, was passiert war!
Zwei Dänen sind mit ihrer Nussschale (noch untertrieben) mit einem 5PS Motor auf den Sund raus zum fischen und waren nun in Seenot!
Die große Fähre fuhr in ca 15-20m Entfernung an den beiden vorbei und brachte sie fast zum kentern!
Wolfgang setzte sofort einen Notruf ab und versuchte sich vorsichtig dem Boot zu nähern!
Gar nicht mal so einfach, bei dem Wind und der Strömung.
Nach einiger Zeit kamen wir dann so nah ran, dass Mike den beiden ein Tau rüberwerfen konnte!
Die beiden befestigten es und Wolfgang versuchte Langsam Fahrt aufzunehmen ( minimale Fahrt sind immer noch ca 5KN).
Die Dänen hatten das Seil allerdings nicht vorne am Boot befestigt, sondern versucht es um die vordere Sitzbank zu legen, was natürlich zur folge hatte, dass sich das Boot erheblich zur Seite neigte und erneut Wasser ins Boot kam ( mittlerweile war das Boot zu über der hälfte voll!).
Wolfgang schaltete sofort und setzte volle Fahrt zurück!
„Aus Schluss vorbei, die beiden müssen an Board“ also die Bakleiter als Eingangsleiter umfunktioniert und die beiden Dänen an Board geholt!
Erst jetzt merken wir, dass total besoffen waren!
Sie erzählten uns, das sie am Morgen (!!!!! Vor ca 6-7 Stunden!!!!!) auf den Sund zum fischen wollte und nach ca 15 Minuten der Motor ausgefallen war. Also sind die beiden angefangen zu fischen und zu saufen!
Das ganze Unternehmen haben sie ohne Rettungswesten, ohne Paddel, ohne Resevertank und ohne Handy unternommen!
Als sie sich dann treibend der Fährlinie näherten bekamen sie es natürlich mit der Angst zu tun und begannen um Hilfe zurufen und zu winken.
Sicher im Hafen angekommen und mittlerweile mit einem heißen Tee und einer Zigarette versorgt, waren beide sichtlich erleichtert!
Der Hafenmeister nahm lediglich die Personalien auf!

So ging dann auch dieser aufregende Tag zu Ende!


13.03.2003

Heute war der letzte Tag unserer Tour!
Es ging erneut Richtung Süden!
Am Morgen hatten wir noch annehmbare Drift, so dass ich mit 60g + Beifänger fischen konnte!
Die Dorsche bissen auch einigermaßen, auch die Größe war in Ordnung.
Nun schlug allerdings Hague2301 noch mal zu!
Er fing den größten Dorsch der Tour: 84cm – 5.6KG
Am Nachmittag wurde die Drift dann so stark, dass wir nur noch auf Hering angelten, diesen Tag kamen auch wieder über 100 Heringe in schönen Größen an Board!


Fazit:

Im Gegensatz zum letzte Jahr wurde weniger gefangen, aber jeder hat seinen Fisch mit nach Hause nehmen können!
Auch wenn wir mit dem Fang nicht komplett zufrieden waren, entschädigt die Baltic-I mit ihrer Crew für den Rest!
Das Schiff ist einfach einmalig und die Crew super in Ordnung, nur zu empfehlen!
2- und 4-Bett Kabinen sprechen für den Komfort!

Oeresund 2002 von Pfiffi

Hallo erstmal!
Wir sind am Samstag vom Öresund zurückgekommen, im allgemeinen kann man von einer sehr guten Reise mit ebenso guten Fangergebnissen sprechen!
Aber der Reihe nach:

Montag 4.3.

Abfahrt 11:30 Uhr ab Paderborn mit einem Bulli und einem Pkw. Eine sehr kurzweilige Fahrt ging um ca 18:30 in Helsingör vor der Baltic-I zuende. Nach einer kurzen Einweisung seitens Wolfgang ( Käpt´n) ging es nach der anstrengenden Fahrt relativ früh ins Bett!


Dienstag 5.3.

Aufstehen gegen 06:00, Frühstück um 07:00 mit gleichzeiter Ausfahrt auf den Öresund. Lt Wolfgang werden in diesem Jahr die meisten guten Dorsche im Süden des Sundes gefangen! ( aus dem Hafen heraus und rechts herunter!) Ausserdem gaebe es Hering in Massen ( dazu später mehr).
Gegen 07:30 dann der erste Stop. Das Wetter war an diesem Tag war Super, Sonnenschein, wenig Wind aber auch nicht zu warm.
Die ersten Dorsche fanden sich in den Fischkisten wieder, dazu auch einige Heringe. Im laufe dieses Tages haben wir mit 12 Personen 255 Dorsche und in etwa 150 Heringe gefangen. Der beste Faenger hatte 37 Dorsche auf die Planken gelegt!
Der schwerste Fisch an diesem Tag lag bei 7.5 kg, gefolgt von 7 weiteren Fischen ueber 5 kg!
Erstaunlich war dieses Jahr das hohe Durchschnittsgewicht der Dorsche und Heringe. Dorsche unter 40 cm wurden sogut wie garnicht gefangen.
Ich persoehnlich hatte am Abend 30 Dorsche in meiner Kiste, der schwerste wog 5,8 kg. Ich habe die meisten meiner Fische auf Beifaenger gefangen (gruener Twister mit Glitter und einem Schwanz aus Alufolie, ausserdem einen neon.gelben Kopf), der Twister war am Abend so zerfetzt, daß er fast unbrauchbar geworden ist!
Abends wurden die schoenen Fische dann auch ausgiebig versoffen!


Mittwoch 6.3.

Dieser Tag begann stürmisch und regnerisch, die Drift auf schwedischer Seite wurde immer staerker, sodaß ein vernuenftiges Fischen nicht mehr moeglich war, also ein wenig mehr unter Land.
Die Wettervorhersage versprach allerdings nicht gutes ( nachmittags bis Windstaerke 10-11).
Die Fänge an diesem Tag liesen zu wuenschen übrig, vereinzelt ein paar schöne Dorsche, wenig Hering.
Gesamtstueckzahl an Dorsch lag an diesem Tag bei ca 50!
Nach Mittag einigten wir uns dann darauf in den Hafen zu fahren,da selbst Wolfgang (ansonsten immer Optimist) auch wenig Erfolgsaussichten geben konnte.
Abends dann das Fussballspiel Schalke-Bayern, da es auf der Baltic-I keinen Fernseher gibt, hatten wir uns bereits mit dem Newsticker per SMS abgefunden, da kam Wolfgang und meinte wir koennten auf der Barentsee Fussball gucken, der Käpt´n haette uns eingeladen ( nochmals Danke hierfuer)!
So konnten wir uns dann auch noch einen Eindruck von der Barentsee machen ( sehr geraeumiges und gepflegtes Schiff).


Donnerstag 7.3.

Der Tag begann windig, aber ohne Regen, am Nachmittag zeigte sich dann auch vereinzelt die Sonne!
Nachdem der Morgen sogut wie keine Dorsche gebracht hat ( die Schwaerme sind vom Sturm des Vortages wohl auseinander gefegt worden) haben viele der Kollegen ( so auch ich) ein Herings- oder Makrelenvorfach montiert!.
Die Heringe waren so zahlreich vertreten, daß fast jeder innerhalb kurzer Zeit seine Heringe gefangen hat. Nun wurden auch einige schöne Dorsche auf die Heringsvorfaecher gefangen, sodaß am Abend ca 80 Dorsche und etwa 300 Heringe zu Buche standen.
Verwunderlich war, daß die Dorsche auf dem Echolot zu erkennen waren, aber einfach auf nichts richtig beissen wollten, ausser auf Heringsvorfaecher.


Freitag 8.3.

Wetter: sonnig, wenig Wind!

Angefangen haben wir im tieferen auf Schwedischer Seite, hier war die Drift allerdings noch zielich stark ( 2,5 Knoten) Also ab ins Flachere!
Hier ging es dann richtig gut los, etliche schöne Dorsche bis 5 kg.
Ich habe die meisten meiner Fische ( ca 25-30) auf japanroten Beifaenger gefangen.
Nach dem Mittagessen wurde die Drift auf schwedischer Seite dann auch weniger, sodaß wir wieder weiter hinueber fahren konnten, hier waren riesige Heringsschwaerme auf dem Echolot zu erkennen ( bis zu 15m dick!!!) unter den Heringen dann der Dorsch.
Am Nachmittag wurden etliche Dorsche zwischen 4kg und 8kg gefangen.
Der schwerste Dorsch der Reise ( 8.4 kg, 94 cm) wurden von mir gefangen!
Am Abend lagen ca 200 Dorsche auf dem Filitiertisch!


Samstag 9.3.

Abreise Helsingör 08:30
Ankunft Paderborn 16:30


Fazit:

Gefangen wurde sogut wie noch nie, daß Durschnittsgewicht der Dorsche und Heringe war sehr hoch.
Die Baltic-I und die Crew stellten sich wieder einmal in einem tadellosen Zustand dar.
Man muss allerdings auch sagen, Qualitaet hat ihren Preis!
Wir haben für das naechste Jahr wieder unsere Tour auf der Baltic gebucht.